Dreamliner von Air Europa: Venezuela als Zukunftsmarkt.

Kooperation mit KrisenstaatAir Europa wettet groß auf Venezuela

Viele Fluglinien haben sich aus Venezuela zurückgezogen. Air Europa startet trotz der herheerenden Wirtschaftskrise eine Kooperation mit dem Land und baut das Angebot aus.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon im kommenden Monat erhöht Air Europa die Frequenz zwischen Madrid und Caracas. «Es ist ein Markt, der sich gut behauptet, daher werden wir Anfang Dezember von drei auf vier Flüge pro Woche umstellen», zitiert das Fachportal Informe Aéreo den zuständigen Air-Europa-Manager Imanol Pérez. «Die Idee ist, dies fortzusetzen.»

Industrieminister Tareck El Aissami hatte am 25. Oktober eine Allianz zwischen Venezuela und der spanischen Fluglinie verkündet. Geplant seien «bedeutende Investitionen im Hotelbereich, eine strategische und kommerzielle Allianz mit unserer Fluggesellschaft Conviasa, Allianzen mit globalen Reiseveranstaltern, vor allem aus Europa, und Investition und Administration für einige internationale Flughäfen in Venezuela», so der Politiker laut der spanischen Nachrichtenagentur Efe. Er dankte Air Europa für deren Vertrauen in die wirtschaftliche und touristische Entwicklung Venezuelas.

Krytowährung Petro spielt eine Rolle

El Aissami betonte, dass all diese Pläne gedeckt würden durch die neue venezolanische Kryptowährung Petro. Weitere Details nannte er nicht. Venezuela hat die Kryptowährung eingeführt, um die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen auf das Land zu mildern. Der Referenzpreis für einen Petro ist der Preis für ein Fass Öl. Venezuela leidet seit Jahren unter einer Wirtschaftskrise mit Hyperinflation, Hungersnöten und Wohlstandsverlust.

Viele Fluglinien im Land gaben unter diesen Vorzeichen bereits auf. Die, die weiterfliegen, verlieren Geld und können ihre Flotten mangels Deviseneinnahmen kaum mehr richtig unterhalten. Die Regierung verlangt nun laut venezolanischen Medien, dass staatliche Firmen nur noch mit Petro Transaktionen vornehmen. Das heißt: Wenn Fluglinien von staatlichen Firmen Treibstoff beziehen, sollen sie in Petros zahlen. Zudem müssen laut der Regierung alle Airlines im Land den Petro als Zahlungsmittel für Tickets akzeptieren.

Gefahr für Air Europa aus den USA?

Inwieweit Air Europa den Petro nutzen wird, ist unklar. Doch ihr droht ein Risiko mit der Kryptowährung. Denn nach Ansicht der USA kommt die Nutzung einem Kredit an die Regierung Venezuelas gleich - und stellt so einen Verstoß gegen die Sanktionen dar.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Conviasa: Die staatliche Fluglinie soll chinesische Flieger kaufen.

Comac hofft auf Auftrag aus Venezuela

Petro-Logo: Airlines sollen die Währung nun als Zahlungsmittel akzeptieren.

Airlines sollen Venezuelas Petro akzpetieren

Dreamliner von Air Europa: Weitere kommen dazu.

Drei weitere Dreamliner für Air Europa

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil