Dreamliner von Air Europa: Venezuela als Zukunftsmarkt.

Kooperation mit KrisenstaatAir Europa wettet groß auf Venezuela

Viele Fluglinien haben sich aus Venezuela zurückgezogen. Air Europa startet trotz der herheerenden Wirtschaftskrise eine Kooperation mit dem Land und baut das Angebot aus.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon im kommenden Monat erhöht Air Europa die Frequenz zwischen Madrid und Caracas. «Es ist ein Markt, der sich gut behauptet, daher werden wir Anfang Dezember von drei auf vier Flüge pro Woche umstellen», zitiert das Fachportal Informe Aéreo den zuständigen Air-Europa-Manager Imanol Pérez. «Die Idee ist, dies fortzusetzen.»

Industrieminister Tareck El Aissami hatte am 25. Oktober eine Allianz zwischen Venezuela und der spanischen Fluglinie verkündet. Geplant seien «bedeutende Investitionen im Hotelbereich, eine strategische und kommerzielle Allianz mit unserer Fluggesellschaft Conviasa, Allianzen mit globalen Reiseveranstaltern, vor allem aus Europa, und Investition und Administration für einige internationale Flughäfen in Venezuela», so der Politiker laut der spanischen Nachrichtenagentur Efe. Er dankte Air Europa für deren Vertrauen in die wirtschaftliche und touristische Entwicklung Venezuelas.

Krytowährung Petro spielt eine Rolle

El Aissami betonte, dass all diese Pläne gedeckt würden durch die neue venezolanische Kryptowährung Petro. Weitere Details nannte er nicht. Venezuela hat die Kryptowährung eingeführt, um die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen auf das Land zu mildern. Der Referenzpreis für einen Petro ist der Preis für ein Fass Öl. Venezuela leidet seit Jahren unter einer Wirtschaftskrise mit Hyperinflation, Hungersnöten und Wohlstandsverlust.

Viele Fluglinien im Land gaben unter diesen Vorzeichen bereits auf. Die, die weiterfliegen, verlieren Geld und können ihre Flotten mangels Deviseneinnahmen kaum mehr richtig unterhalten. Die Regierung verlangt nun laut venezolanischen Medien, dass staatliche Firmen nur noch mit Petro Transaktionen vornehmen. Das heißt: Wenn Fluglinien von staatlichen Firmen Treibstoff beziehen, sollen sie in Petros zahlen. Zudem müssen laut der Regierung alle Airlines im Land den Petro als Zahlungsmittel für Tickets akzeptieren.

Gefahr für Air Europa aus den USA?

Inwieweit Air Europa den Petro nutzen wird, ist unklar. Doch ihr droht ein Risiko mit der Kryptowährung. Denn nach Ansicht der USA kommt die Nutzung einem Kredit an die Regierung Venezuelas gleich - und stellt so einen Verstoß gegen die Sanktionen dar.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Conviasa: Die staatliche Fluglinie soll chinesische Flieger kaufen.

Comac hofft auf Auftrag aus Venezuela

Petro-Logo: Airlines sollen die Währung nun als Zahlungsmittel akzeptieren.

Airlines sollen Venezuelas Petro akzpetieren

Dreamliner von Air Europa: Weitere kommen dazu.

Drei weitere Dreamliner für Air Europa

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies