Air Cemac-Jet: So sollen sie aussehen.

Air Cemac in den Startlöchern

Die neue Airline kann nach jahrelangen Geburtswehen nun doch starten. Bereits in wenigen Wochen will sie das erste Mal abheben - auch nach Europa.

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Niemand glaubte mehr daran. Denn über Jahre kam das Projekt nicht voran. Doch nun scheint es tatsächlich loszugehen. Die Mitgliedstaaten der Communauté économique et monétaire de l'Afrique Centrale (Cemac) bestimmten nun einen Vorstandschef für ihre gemeinsame Fluggesellschaft. Wie das Nachrichtenportal La Nouvelle Tribune berichtet, leitet künftig Bouba Dalambaye Alfred die Geschicke von Air Cemac. Neben den sechs Mitgliedsstaaten der Cemac (Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Republik Kongo, Tschad und Zentralafrikanische Republik) sind die Banque des États de l'Afrique Centrale mit 15 Prozent, einige private Investoren und mit einem Anteil von 34 Prozent Air France KLM an der neu gegründeten Airline beteiligt.

Schon im Januar soll die neue zentralafrikanische Fluggesellschaft nun den Betrieb aufnehmen. Die Fluggesellschaft wird ihren Sitz im kongolesischen Brazzaville haben. Hauptsächlich soll Air Cemac die Mitgliedstaaten des Verbundes bedienen und so die Wirtschaftsbeziehungen untereinander fördern. Doch auch 20 weitere Staaten in Afrika will man anfliegen, sowie sechs europäische Metropolen. Die Idee für Air Cemac bestand seit 2002, doch erst jetzt ist sie offenbar reif für den Markt.

Air France als Retter

Der Einstieg der Europäer hatte im Sommer dieses Jahres für Jubel gesorgt. Der erste Partner Royal Air Maroc war nach einem Krach ausgestiegen. Und auch der zwischenzeitliche Partner South African, den man nach fast zehn Jahren Suche 2011 fand, zog sich wegen Uneinigkeiten über die Basis der Fluglinie Anfang des Jahres wieder zurück. Bis im August schließlich Air France KLM nach vorne preschte. Die Europäer gehen eine strategische und technische Partnerschaft mit Air Cemac ein.

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