Dank Air France soll Air Cemac schon im Januar abheben.

Air Cemac: Air France springt ein

Seit Jahren zentralafrikanische Staaten ohne Erfolg eine eigene Airline zu gründen. Nun steht das Projekt vor dem Durchbruch.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein großes Projekt. Die Communauté économique et monétaire de l'Afrique Centrale (Cemac) will mit einer neuen Fluggesellschaft die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Mitgliedstaaten Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Gabun, Äquatorial-Guinea und Tschad fördern. Seit 2002 besteht die Idee bereits, doch immer wieder erlitt das Projekt Rückschläge. Der erste Partner Royal Air Maroc stieg nach einem Krach aus. Und auch der neue Partner South African, den man nach fast zehn Jahren Suche 2011 gefunden hatte, zog sich wegen Uneinigkeiten über die Heimbasis der Airline Anfang des Jahres wieder zurück. Doch nun meldet die der Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, dass Air Cemac schon im Januar abheben werde.

Es sah alles danach aus, als ließe der Start von Air Cemac noch einige Zeit länger auf sich warten. Doch nun kam mit Air France KLM die Rettung. Die Europäer gehen eine strategische und technische Partnerschaft mit Air Cemac ein. 34 Prozent wird Air France an der zentralafrikanischen Airline halten, gegenüber je 5 Prozent bei den restlichen Anteilseignern - den Cemac-Mitgliedsstaaten - und 15 Prozent bei der zentralafrikanischen Entwicklungsbank. Der Rest der Anteile liegt bei privaten Investoren.

Hauptsitz in Brazzaville

Ihren Hauptsitz wird die Airline im kongolesischen Brazzaville haben - das war der Grund, weshalb zuvor South African Airways aus der Partnerschaft ausgestiegen war. Die Südafrikaner hatten sich die Basis im kamerunischen Douala gewünscht. Doch die Regierung Kongos ließ in der Sache nicht mit sich reden, der Vertrag wurde aufgelöst. Nun sind die beteiligten Länder aber optimistisch, dass Air Cemac tatsächlich im Januar den Betrieb aufnimmt. Man habe ein Logo entwickelt und viel Arbeit in das Projekt gesteckt, heißt es laut der kamerunischen Nachrichtenseite La Nouvelle Expression. Beide Unternehmen würden übereinstimmen, dass Air Cemac lebensfähig ist und 2013 an den Start geht.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France erhöht New-York-Angebot auf bis zu elf Flüge täglich

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.

Airbus A350 von Air France biegt falsch ab und bleibt stecken

ticker-air-france

Air France passt Boston-Flugplan im Sommer 2026 an

ticker-air-france

Air France und British Airways: Vor fünfzig Jahren startete die Concorde in den Linienbetrieb

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack