Dank Air France soll Air Cemac schon im Januar abheben.

Air Cemac: Air France springt ein

Seit Jahren zentralafrikanische Staaten ohne Erfolg eine eigene Airline zu gründen. Nun steht das Projekt vor dem Durchbruch.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es ist ein großes Projekt. Die Communauté économique et monétaire de l'Afrique Centrale (Cemac) will mit einer neuen Fluggesellschaft die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Mitgliedstaaten Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Kongo, Gabun, Äquatorial-Guinea und Tschad fördern. Seit 2002 besteht die Idee bereits, doch immer wieder erlitt das Projekt Rückschläge. Der erste Partner Royal Air Maroc stieg nach einem Krach aus. Und auch der neue Partner South African, den man nach fast zehn Jahren Suche 2011 gefunden hatte, zog sich wegen Uneinigkeiten über die Heimbasis der Airline Anfang des Jahres wieder zurück. Doch nun meldet die der Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, dass Air Cemac schon im Januar abheben werde.

Es sah alles danach aus, als ließe der Start von Air Cemac noch einige Zeit länger auf sich warten. Doch nun kam mit Air France KLM die Rettung. Die Europäer gehen eine strategische und technische Partnerschaft mit Air Cemac ein. 34 Prozent wird Air France an der zentralafrikanischen Airline halten, gegenüber je 5 Prozent bei den restlichen Anteilseignern - den Cemac-Mitgliedsstaaten - und 15 Prozent bei der zentralafrikanischen Entwicklungsbank. Der Rest der Anteile liegt bei privaten Investoren.

Hauptsitz in Brazzaville

Ihren Hauptsitz wird die Airline im kongolesischen Brazzaville haben - das war der Grund, weshalb zuvor South African Airways aus der Partnerschaft ausgestiegen war. Die Südafrikaner hatten sich die Basis im kamerunischen Douala gewünscht. Doch die Regierung Kongos ließ in der Sache nicht mit sich reden, der Vertrag wurde aufgelöst. Nun sind die beteiligten Länder aber optimistisch, dass Air Cemac tatsächlich im Januar den Betrieb aufnimmt. Man habe ein Logo entwickelt und viel Arbeit in das Projekt gesteckt, heißt es laut der kamerunischen Nachrichtenseite La Nouvelle Expression. Beide Unternehmen würden übereinstimmen, dass Air Cemac lebensfähig ist und 2013 an den Start geht.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

La Première: Air France bringt neue First Class nach San Francisco

ticker-air-france

Air France pausiert Paris - Salvador im Frühjahr 2027

ticker-air-france

Air France startet Flüge zwischen Guadeloupe und Panama City

ticker-air-france

Air France verlängert Saison auf mehreren Fernstrecken

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack