Airbus A220 von Air Canada: Weniger in die USA.

Weniger Flüge ins Nachbarland Air Canada reduziert wegen Trumps Drohungen Flüge in die USA

US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen gegen Kanada. Das wirkt sich auch auf die Reiseplanung von Firmen und Freizeitreisenden aus.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch sind die US-Strafzölle gegen Kanada ausgesetzt. In letzter Sekunde gelang dem Nachbarland ein Aufschub der von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle auf bestimmte Waren, indem es den USA Zugeständnisse beim Grenzschutz versprach. Jetzt geht es darum, ob sich die beiden Länder auf ein Wirtschaftsabkommen einigen.

Das beschäftigt auch die Netzplaner von Air Canada. Je nach Ausgang der Verhandlungen könnte es sein, dass die Kundinnen und Kunden der Airline seltener ins südliche Nachbarland fliegen, so der für die Netzplanung zuständige Manager Mark Galardo bei der Präsentation der Jahreszahlen vergangene Woche.

Proaktiv gekürzt

Daher hat Air Canada beschlossen, ab März proaktiv einige Kapazitäten zu bestimmten Urlaubszielen in den USA zu reduzieren. Die Fluggesellschaft erwartet, dass sich die Nachfrage kanadischer Reisender angesichts der Drohungen von Präsident Trump entsprechend ändert.

Noch sehe man zwar keine Verlangsamung der Nachfrage für Flüge in die USA. Doch man wolle lieber auf Nummer sicher gehen. Außerdem gebe es auch die Möglichkeit, die Kapazitäten in die USA weiter zu reduzieren. «Wir haben die Möglichkeit, auf andere gut nachgefragte Destinationen umzuschwenken», so Galardo. Unter anderem sehe man auch mehr Interesse für kanadische Ferienziele.

Reisende buchen um

Eine Sprecherin des Reisebüros Flight Centre Travel Group erklärte der Zeitung National Post, die Zahl der Kanadierinnen und Kanadier, die in die USA reisen, sei rückläufig. Man habe schon vielen Kundinnen und Kunden geholfen, ihre Reisepläne für die USA zu ändern und anderswohin umzubuchen - einschließlich sehr teurer schon gebuchter Reisen.

Unterdessen ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens You Gov von Geschäftsreisenden, dass 85 Prozent der kanadischen kleinen und mittleren Unternehmen angaben, US-Zölle oder Handelsbeschränkungen würden die grenzüberschreitenden Geschäftsreisen ihrer Unternehmen für Handelsaktivitäten verringern.

Mehr zum Thema

A321 XLR von Air Canada über Düsseldorf (Montage): Die Airline hat 18 potenzielle Ziele für den Airbus in Europa ausgemacht.

Air Canada hat neue Ziele in Deutschland und der Schweiz im Visier

Boeing 767F  von Air Canada Cargo: Zwei Maschinen machen jetzt den Abflug nach Afrika.

Air Canada Cargo schrumpft und verleast Flugzeuge nach Afrika

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

ticker-usa

Luftfrachtbranche fordert Klarheit nach US-Gerichtsentscheidung zu Zöllen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack