Airbus A220 von Air Canada: Weniger in die USA.

Weniger Flüge ins Nachbarland Air Canada reduziert wegen Trumps Drohungen Flüge in die USA

US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen gegen Kanada. Das wirkt sich auch auf die Reiseplanung von Firmen und Freizeitreisenden aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch sind die US-Strafzölle gegen Kanada ausgesetzt. In letzter Sekunde gelang dem Nachbarland ein Aufschub der von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle auf bestimmte Waren, indem es den USA Zugeständnisse beim Grenzschutz versprach. Jetzt geht es darum, ob sich die beiden Länder auf ein Wirtschaftsabkommen einigen.

Das beschäftigt auch die Netzplaner von Air Canada. Je nach Ausgang der Verhandlungen könnte es sein, dass die Kundinnen und Kunden der Airline seltener ins südliche Nachbarland fliegen, so der für die Netzplanung zuständige Manager Mark Galardo bei der Präsentation der Jahreszahlen vergangene Woche.

Proaktiv gekürzt

Daher hat Air Canada beschlossen, ab März proaktiv einige Kapazitäten zu bestimmten Urlaubszielen in den USA zu reduzieren. Die Fluggesellschaft erwartet, dass sich die Nachfrage kanadischer Reisender angesichts der Drohungen von Präsident Trump entsprechend ändert.

Noch sehe man zwar keine Verlangsamung der Nachfrage für Flüge in die USA. Doch man wolle lieber auf Nummer sicher gehen. Außerdem gebe es auch die Möglichkeit, die Kapazitäten in die USA weiter zu reduzieren. «Wir haben die Möglichkeit, auf andere gut nachgefragte Destinationen umzuschwenken», so Galardo. Unter anderem sehe man auch mehr Interesse für kanadische Ferienziele.

Reisende buchen um

Eine Sprecherin des Reisebüros Flight Centre Travel Group erklärte der Zeitung National Post, die Zahl der Kanadierinnen und Kanadier, die in die USA reisen, sei rückläufig. Man habe schon vielen Kundinnen und Kunden geholfen, ihre Reisepläne für die USA zu ändern und anderswohin umzubuchen - einschließlich sehr teurer schon gebuchter Reisen.

Unterdessen ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens You Gov von Geschäftsreisenden, dass 85 Prozent der kanadischen kleinen und mittleren Unternehmen angaben, US-Zölle oder Handelsbeschränkungen würden die grenzüberschreitenden Geschäftsreisen ihrer Unternehmen für Handelsaktivitäten verringern.

Mehr zum Thema

A321 XLR von Air Canada über Düsseldorf (Montage): Die Airline hat 18 potenzielle Ziele für den Airbus in Europa ausgemacht.

Air Canada hat neue Ziele in Deutschland und der Schweiz im Visier

Boeing 767F  von Air Canada Cargo: Zwei Maschinen machen jetzt den Abflug nach Afrika.

Air Canada Cargo schrumpft und verleast Flugzeuge nach Afrika

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack