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Hauptversammlung

Air Berlin: «Insolvenz kein Thema»

In London führte die angeschlagene Fluglinie ihre Hauptversammlung durch. Air Berlin versuchte dort vor allem, zu beruhigen und versprach für 2018 wieder schwarze Zahlen.

aeroTELEGRAPH/Paula Martínez

Flieger von Air Berlin in Düsseldorf: 2018 aus der Verlustzone.

Für Thomas Winkelmann war es wohl einer der schwierigsten Auftritte seines Lebens. In London musste sich der neue Chef von Air Berlin vor die Aktionäre stellen und die Lage des Unternehmens darlegen. Das laufende Jahr sei ein «Jahr des Übergangs», erklärte das Management an der Hauptversammlung vom Donnerstag (15. Juni). 2018 werde man wieder eine schwarze Null schreiben. Eine Sprecherin ergänzte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: «Eine Insolvenz ist kein Thema für uns».

Die Anfrage um Bürgschaften bei den Regierungen von Nordrhein Westfalen und Berlin spielte Winkelmann herunter. Sie stehe nicht im Zusammenhang mit einer akuten Notlage, die Liquiditätslage sei auch dank der Zusagen von Großaktionär Etihad bis im Herbst 2018 gesichert. «Wir wollen keine Steuergelder, wir wollen nicht verstaatlicht werden», so der Vorstandsvorsitzende. Man lote einfach alle Möglichkeiten aus – für alle Fälle.



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