Airbus A220 von Air Baltic: Im Sommer für Lufthansa unterwegs.

Wet-LeaseAir Baltic, Air Nostrum und Sun Express helfen Lufthansa aus

Um einen Chaos-Sommer wie 2018 zu vermeiden, setzt Lufthansa auch auf fremde Hilfe. Sie mietet sechs Flugzeuge im Wet-Lease, die in Frankfurt und München starten werden.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

An den Sommer 2018 haben viele Reisende nicht nur angenehme Erinnerungen. Es gab so viele Annullierungen und Verspätungen von Flügen wie kaum je zuvor. Sie machten die Reise in die Ferien mitunter zur Strapaze. Lufthansa-Chef Carsten Spohr gestand denn auch selbst ein: «Derzeit ist das, was wir aus Kundensicht bieten, nicht fünf Sterne.»

Viele sehen im kommenden Sommer erneut solche Zustände auf Europa zukommen. «Etliche Maßnahmen können erst mittel- bis langfristig wirken. Deutliche Verbesserungen kann man deshalb nicht versprechen», meint etwa Klaus-Dieter Scheurle, Chef der Deutschen Flugsicherung DFS. Darum ergreift Lufthansa Maßnahmen, die einen neuen Chaos-Sommer verhindern sollen.

Sechs Flieger ab Frankfurt und München

Dabei setzt Lufthansa auch auf fremde Hilfe. Wie die Fluggesellschaft aeroTELEGRAPH bestätigt, werden in diesem Sommer Air Baltic, Air Nostrum und Sun Express im Wet-Lease für sie fliegen. Die drei Airlines stellen also Flugzeuge und Besatzung zur Verfügung. So hofft Lufthansa, den Betrieb in der Hochsaison zu stabilisieren. Das Trio wird an den Standorten München und Frankfurt aushelfen.

Air Nostrum wird ab Frankfurt für Lufthansa mit zwei Bombardier CRJ1000 unterwegs sein. Unter anderem werden die Flieger auf Flügen nach Luxemburg und Zagreb eingesetzt, so ein Sprecher. Ab München fliegen gleich vier Flugzeuge für Lufthansa im Wet-Lease: Zwei Boeing 737 von Sun Express steuern unter anderem Ziele wie Athen und Palma an, während zwei Airbus A220 von Air Baltic an Ziele wie Bukarest oder Luxemburg fliegen.

Swiss hilft bei der Entlastung

Damit nicht genug. Um für zusätzliche Entlastung zu schaffen, übernimmt Swiss die fünf täglichen Flüge von Lufthansa zwischen Genf und München für die Zeit des Sommerflugplans ganz, auf der Strecke Genf - Frankfurt übernimmt sie vier von acht Flügen pro Tag.

Mehr zum Thema

Airbus A220-300 mit Spezialbemalung: Swiss fliegt im Sommer von Genf aus zu zwei deutschen Lufthansa-Drehkreuzen.

Swiss löst Lufthansa in Genf ab

ticker-lufthansa

Boeing 787 von Lufthansa muss Start abbrechen

Jens Ritter: «Wir werden den kompletten Onboard-Service erneuern – von Zwei-Sterne-Menüs in der First Class bis hin zu drei warmen Mahlzeiten in der Economy.»

«Wir wollen Premium-Airline Nummer eins in Europa werden»

ticker-lufthansa

Lufthansa wertet Linz - Frankfurt von DAT mit Codeshare auf

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg