Ed Force One: Das Flugzeug war wohl die berühmteste Boeing 747 von Air Atlanta.

Letztes Flugzeug in Rente Air Atlanta gibt Passagierflüge mit der Boeing 747 auf

Die isländische Charter- Wet-Lease-Airline beendet das Jumbo-Jet-Kapitel. Die letzte Passagier-Boeing 747 wird in Rente geschickt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch eine Abschiedstour absolvierte die 9H-AZA. Die Boeing 747-400 von Air Atlanta Europe flog Mitarbeitende der Muttergesellschaft Air Atlanta Icelandic am 3. Oktober von Reykjavik nach Casablanca und nach drei Tagen wieder zurück. Nun geht sie laut einem Bericht des Luftfahrtdatenanbieters CH Aviation in Rente.

Es war die letzte Passagierversion der Boeing 747-400 in der Flotte der isländischen Gruppe. Sie war zuvor an Saudia verleast worden. Seit Ende August hatte sie in Jeddah gestanden, bevor sie sich am 28. September auf den Weg nach Island gemacht hatte, von wo aus die beiden Abschiedsflüge mit dem Personal stattfanden.

Ersatz durch Boeing 777

Dass die Ära der Passagierflüge mit den Jumbo-Jets bei Air Atlanta endet, war schon seit 2020 angekündigt. Die Airline ersetzt sie mit Boeing 777. In der Frachtversion betreibt sie aber weiterhin Boeing 747. Vier Stück fliegen aktuell noch für die Charter- und Wet-Lease-Airline. Die maltesische Tochter betreibt zusätzlich zwei Boeing 777-200 ER und zwei Boeing 777-300 ER. Alle fliegen sie aktuell für Saudia.

Die 9H-AZA hat ihren Dienst vor 20 Jahren bei Air France angetreten. Im März 2016 stieß die Boeing 747 zu Air Atlanta Icelandic. Die überschrieb das Flugzeug dann vor drei Jahren an ihre neue maltesische Tochter Air Atlanta Europe.  Bis zu seinem Ruhestand hat es weit über 65.000 Flugstunden angesammelt und 8600 Flüge absolviert.

Flieger wird wohl zerlegt

Air Atlanta Icelandic betreibt selbst noch acht in Island registrierte Boeing 747F, von denen zwei aber laut CH-Aviation aktuell inaktiv sind. Auch die Isländer hatten lange Passagier-Boeing-747 geflogen. Die berühmteste war wohl die Ed Force One, mit der die Band Iron Maiden bis 2016 unterwegs war.

Das in Rente geschickte Flugzeug soll bald nach Kemble fliegen. Und dort dürfte es bleiben. Denn es wird dort am Cotsworld Airport wahrscheinlich zerlegt und als Ersatzteilspender gebraucht. Es gibt laut der Airline keine Pläne, den Jet in einen Frachter umzuwandeln.

Mehr zum Thema

Air Atlanta Europe baut mit zwei Boeing 777 aus

Air Atlanta Europe baut mit zwei Boeing 777 aus

Die N787RR mit dem Pearl 10X: Tests in den kommenden Monaten.

44 Jahre alte Boeing 747 fliegt mit drei verschiedenen Triebwerkstypen

Ed Force One: Das Flugzeug war wohl die berühmteste Boeing 747 von Air Atlanta.

Air Atlanta Icelandic setzt auf Boeing 777

air-atlanta-icelandic-ticker

Air Atlanta Icelandic will eine weitere Boeing 747 F

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin