Airbus A321 Neo in den Farben von Air Asia: Die Fluglinie hat insgesamt bereits 575 A320 geordert.

Air Asia und Go Air ordern A320 NeoAsiatische Airlines machen Airbus glücklich

Gleich zwei asiatische Fluggesellschaften kaufen das neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeug. Air Asia bestellt 100 A321 Neo, die indische Go Air plant weitere 72 A320 Neo zu ordern.

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Die Farnborough Air Show ist ein wenig wie ein Bodybuilding-Wettbewerb. Jeder Teilnehmer versucht seine Muskeln mit ein wenig Posingöl, Entwässerungsmittel und besonderen Verrenkungen noch ein wenig größer und schöner aussehen zu lassen – und so die Jury zu beeindrucken. Nur geht es an der größten Luftfahrtmesse der Welt nicht um Muskeln, sondern um Bestellungen.

Möglichst viele Aufträge vorzuweisen gilt als Leistungsausweis. Das soll noch unentschlossene potenzielle Kunden von den Vorzügen der eigenen Produkte überzeugen. Nachdem es am ersten und am zweiten Tag der Farnborough Air Show zuerst Boeing war, die mit Bestellungen deutlich vorne lag, wartete Airbus am Dienstag (12. Juli) mit einem Paukenschlag auf. Gleich zwei große Orders aus Asien ließe die Bilanz in Richtung von Airbus kippen.

Air Asia will Kapazität erhöhen

Der erste Streich: Die malaysische Billigfluggesellschaft Air Asia bestellt gleich 100 Airbus A321 Neo. Es handelt sich um einen festen Auftrag. Mit seinen bis zu 240 Sitzen ermögliche es das Flugzeug, die Kapazitäten auszuweiten, so die Fluglinie ein einer Pressemitteilung. Zudem profitiere man von den tieferen Betriebskosten. «Das wird sich in tieferen Ticketpreisen für unsere Passagiere niederschlagen», so Vorstandsvorsitzender Tony Fernandes. Air Asia hat insgesamt schon 575 Flieger aus der A320-Familie geordert. 170 davon wurden bereits ausgeliefert.

Der zweite Streich: Auch Go Air will noch mehr Airbus A320 Neo. Sie hat bereits vor fünf Jahren 72 Exemplare geordert. Nun hat die indische Billigfluglinie eine Absichtserklärung zum Kauf weiterer 72 A320 Neo unterzeichnet. «Das Flugzeug erlaubt uns, neue Inlandsstrecken zu erschließen und bietet uns ein Sprungbrett für die Expansion ins Ausland», so Firmenchef Wolfgang Prock-Schauer. Indien hat kürzlich die Regeln für internationale Routen gelockert.

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