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Air Arabia setzt zum Sprung an

Der panarabische Billigflieger floriert. Er will in den nächsten Jahren die Flotte massiv vergrößern.

Air Arabia

Schon bald soll die Flotte über 50 Flieger groß sein.

In nur vier Jahren die Flotte um mehr als die Hälfte erweitern, das sind die ambitionierten Pläne der Unternehmensführung. Erst in der vergangenen Woche nahm Air Arabia mit einem Airbus A320 den sechsten neuen Flieger in diesem Jahr in Empfang. Damit wuchs die Flotte auf 29 Flugzeuge. Auch im kommenden Jahr sollen sechs neue hinzu kommen. Bis 2016 soll dann die Bestellung von 44 A320-214, welche der größte Billigflieger des Nahen Ostens 2007 bei Airbus tätigte, komplett sein. Acht davon sind bis dato schon ausgeliefert, 36 folgen noch.

Gegründet wurde Air Arabia 2003 per Dekret durch den Sultan und mit dem Ziel, die erste panarabische Fluglinie zu werden, berichtet das Centre for Asia Pacific Aviation (Capa). Damals war Air Arabia der erste Budget-Anbieter der Region. Die erste Basis war im Emirat Schardscha, wo die Airline auch ihren Sitz hat. 2009 und 2010 kamen dann Casablanca und Alexandria als weitere Hubs hinzu. Laut dem Unternehmen ist schon bald ein viertes Drehkreuz im jordanischen Amman geplant.

Komfortable Touristenklasse

Schon bisher setzt Air Arabia ausschließlich auf Airbus-Flieger. Momentan transportiert die Fluggesellschaft ihre Passagiere in 29 A320’s von ihren drei Standorten aus an etwa 70 Ziele in Nordafrika, Europa (unter anderem Basel, Amsterdam, Lyon und Venedig), Indien und dem Nahen Osten. Die Flieger bieten nur Economy-Sitze – aber diese sind besonders komfortabel. Laut eigenen Angaben bietet keine Economy Class auf der ganzen Welt mehr Platz als die von Air Arabia. Gemäß Skytrax-Rating geben die Passagiere Air Arabia drei von fünf möglichen Sternen.

Das Modell scheint Erfolg zu haben. So galt die Airline 2008 – mitten in der Finanzkrise – gemäß Capa als profitabelste Fluggesellschaft der Welt.



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