Airbus A330 von Aeroflot in Genf: Ein Bild der Vergangenheit.

SanktionenAeroflot hat sich ins Inland zurückgezogen

Die Sanktionen des Westens haben endgültig ihre Wirkung entfaltet. Aeroflot bedient jetzt nur noch eine spezielle Strecke ins Ausland.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Noch am Montag waren sie weltweit unterwegs. Flugzeuge von Aeroflot starteten oder landeten in Bangkok, Dubai, Istanbul oder Male. Die russische Nationalairline wollte damit Russinnen und Russen im Ausland die Gelegenheit geben, nach Hause zurückzukehren. Sie setzte dabei aber bereits keine im Westen geleaste Jets mehr ein.

Denn die Sanktionen der USA und Europas führen dazu, dass Leasingfirmen ihre Verträge mit russischen Fluggesellschaften auflösen müssen. Dabei geht es um bis zu 500 Jets. Aus Sicherheitsgründen riet die Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya, ab Dienstag (8. März) nicht mehr ins Ausland zu fliegen - mit Ausnahme von Belarus.

Nur noch ein Rückflug

Daran hält sich Aeroflot. Nur noch ein Flugzeug befand sich außerhalb Russlands, zudem bediente die Airline noch Minsk. Der Airbus A350 flog in der Nacht zurück von Cancun nach Moskau. Er landete vor Mittag am Zielort. Sonst waren die Flieger der mehrheitlichen Fluglinie nur noch im Inland unterwegs.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Aeroflot: Noch in der Welt unterwegs.

Wo sich Aeroflot und Co. derzeit noch hintrauen

Airbus-Jet von Aeroflot: In Europa geleasten Fliegern droht der Abzug.

Russland prüft Verstaatlichung von Aeroflot-Jets

Airbus A350 von Aeroflot über Newfoundland: War verboten.

Aeroflot-Piloten drangen mit Trick in gesperrten Luftraum ein

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack