Heckflosse von Aer Lingus im Retro-Look: Wechselt die Airline den Flughafen?

Aer Lingus spielt mit Belfast

Die Airline überlegt sich, den Flughafen in der nordirischen Hauptstadt zu wechseln. Der Zug ist geschickt, sorgt aber für Emotionen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Management der irischen Nationalairline ist derzeit vor allem mit einem beschäftigt: Die Abwehr des neuesten Übernahmeversuches durch die Konkurrentin Ryanair und mit Verhandlungen mit anderen Interessenten - etwa Turkish Airlines. Doch nun sorgte eine an sich kleinere Meldung in der vergangenen Woche für fast ebenso große Schlagzeilen - vor allem in einer Region. Medien berichteten, dass sich Aer Lingus überlege, in der nordirischen Hauptstadt den Flughafen zu wechseln. Derzeit fliegt die Fluggesellschaft ab dem Belfast International Airport, künftig könnte es der George Best City of Belfast Airport sein. Das hätte spürbare Folgen für die Fluglinie selbst wie auch für die Flughäfen.

Ein Sprecher von Aer Lingus bestätigte gegenüber der Zeitung Irish Examiner die Gespräche: «Wir stehen in vertraulichen Verhandlungen mit beiden Flughäfen. Sie sind noch nicht abgeschlossen.» Für den Hauptairport der nordirischen Kapitale wäre es ein spezieller Verlust - mit Aer Lingus würde auch die einzige Verbindung nach London Heathrow wegfallen - und damit die einzige an ein großes internationales Drehkreuz. Lokale Politiker zeigen sich denn auch bereits empört. Der Belfast International Airport sei «Nordirlands einziger internationale Flughafen. Er muss eine Verbindung nach Heathrow behalten, damit die reisende Öffentlichkeit nicht von einigen wenigen Airlines abhängig ist», sagte Abgeordneter Wiliam McCrea gegenüber der Antrim Times.

Das Ende von BMI Baby nutzen

Doch Aer Lingus nutzt die aktuelle Situation geschickt aus. Mit dem Ende von BMI Baby fallen in Belfast City 400'000 Passagiere weg. Der Flughafen bemüht sich deshalb sicherlich mit attraktiven Konditionen um die irische Airline. Der irischen Nationalairline ist deshalb eine Einsparung bei den Gebühren so gut wie sicher - wie auch immer die Verhandlungen ausgehen. Ab dem City Airport fliegt Flybe nach London, allerdings nur nach Gatwick. Easyjet fliegt ab Belfast International nach Southend, Stansted und Luton.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack