B777 von Egypt Air: Zu verkaufen

Egypt Air will Flugzeuge versteigern

Die ägyptische Fluggesellschaft schreibt schon länger Verluste. Nun will sie diese durch den Verkauf von Boeing- und Airbus-Jets eindämmen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Arabische Revolution kostete Egypt Air einiges. Auf fast neun Milliarden Dollar schätzen Experten die Verluste, welche die Fluggesellschaft seit dem Ausbruch der Unruhen einflog. Die Passagierzahlen brachen um rund 40 Prozent ein, die durchschnittliche Auslastung liegt seitdem bei 58 Prozent. Dem will Egypt Air nun ein Ende setzen. Wie die Zeitung Daily News Egypt berichtet, will die Fluggesellschaft daher nun sieben Flieger aus ihrer Flotte in einer internationalen Auktion versteigern.

Drei Airbus A340 und vier Boeing B777 will das Unternehmen an den Mann bringen, wie eine anonyme Quelle gegenüber der Zeitung erklärte. Die Flotte würde nach dem Verkauf noch 74 Maschinen umfassen. Offenbar ist der Verkauf der Flugzeuge schon länger als ein Jahr in der Planung. Wie die Zeitung schreibt, sollte es eigentlich schon 2008 geschehen. Doch damals sei die Fluglinie mit Wartung und Reparatur der bestehenden Flotte zu beschäftigt gewesen.

Neue Airline als Abnehmer?

Nun ist die Auktion aber offenbar beschlossene Sache. Und auch mögliche Abnehmer gibt es bereits. Unternehmer Muhammad Chairat Sa'd al-Schater plant schon seit einigen Wochen die Gründung einer Airline. Der Ex-Präsidentschaftskandidat und Geldgeber der Muslimbrüderschaft will damit in den Iran fliegen – und in die USA. Bereits im März verkündete er, Egypt Air sieben stillgelegte Flugzeuge abzukaufen. Damals war allerdings die Rede von drei Boeing B737-500 und vier Airbus A340-200 und A320-200.

Mehr zum Thema

Ein Dreamliner von Lufthansa: Der Konzern hat ambitionierte Klima-Ziele.

Welche Airlines von Lufthansa Group welche neuen Flugzeuge erhalten

Airbus A340 von Lufthansa mit Spiegelei: Einige behalten ihre Bemalung.

Mindestens 15 Lufthansa-Jets behalten das Spiegelei bis zur Rente

Lufthansas Airbus A319 mit dem Kennzeichen D-AIBF: War in den vergangenen Tagen (mittlerweile mit neuer Lackierung) in Warschau, Helsinki und Paris.

Airbus A320 bei Lufthansa nur noch in der Statistenrolle

Airbus A340-300 von Lufthansa: Alte Flieger sollen zugunsten modernerer verschwinden.

Berlin subventioniert neue Flieger mit einer Milliarde

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin