Absturz wegen betrunkener Piloten?

10 Menschen starben im September beim Absturz einer Antonow-Maschine in Russland. Nun gibt es erste, beunruhigende Hinweise auf die Unglücksursache.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Schon länger wurde gemunkelt, dass die Crew am Abend vor dem Unglücksflug getrunken hatte. Nun gibt es die Gewissheit. Im Blut der beiden Flugkapitäne der Antonow An-28 fanden die Ermittler Ethanol. Der Pilot der Maschine sei «leicht angetrunken» gewesen, der Kopilot «mittel angetrunken», erklärten sie am Montag (14. Oktober). Was harmlos klingt, ist es nicht. In der russischen Rechtspraxis bedeutet «leichte Trunkenheit» gemäß dem Nachrichtenportal Russland Heute einem Promille-Pegel von bis zu 1,5. «Mittlere Trunkenheit» heisst 1,5 bis 2 Promille. Zehn Menschen kamen am 12. September ums Leben, als die Propellermaschine auf der Halbinsel Kamtschatka nahe der kleinen Ortschaft Palana kurz vor der Landung abstürzte.

Nicht das erste Mal

Der Absturz und die neuen Enthüllungen sind ein weiterer Rückschlag für den Ruf von Russlands Luftfahrtsicherheit. Denn nicht zum ersten Mal wäre in diesem Fal Alkohol der Grund für des Absturz einer Passagiermaschine. Der letzte größere Crash dieser Art ereignete sich am 20. Juni 2011. Bei der Bruchlandung einer Tu-134 von Rus Air kamen 47 Menschen ums Leben . Damals hatte man einen Teil der Schuld beim Kopiloten gesehen, der betrunken gewesen sein soll. Im September 2008 verunglückte eine Boeing B737-500 von Aeroflot-Nord (inzwischen Nordavia) nahe dem sibirischen Perm . Alle 88 Menschen an Bord kamen ums Leben. Wie die Ermittler herausfanden, war ein Grund für den Absturz die plötzliche Orientierungslosigkeit der Piloten. Im seinem Blut fand man Alkohol.

Mehr zum Thema

Absturzstelle der Citation: Das Flugzeug krachte in eine Werrkstatt.

Cessna Citation III stürzt in Mexiko in eine Lkw-Werkstatt

Das Kleinflugzeug nach dem Absturz in Gloucestershire: Der Pilot überlebte leicht verletzt.

Bauteil aus dem 3D-Drucker führte zum Absturz eines Kleinflugzeugs

Schnappschildkröte auf der Piste: Ein Pilot musste dem Tier ausweichen und stürzte ab.

Schnappschildkröte löst tödlichen Unfall mit historischem Flugzeug aus

Die Boeing 787 von Air India kurz vor dem Crash über Häusern von Ahemdabad: Riesiger Feuerball.

Boeing 787 von Air India kurz nach dem Start in Ahmedabad abgestürzt

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies