AHS-Mitarbeiterin: Auch Daten der Angestellten könnten betroffen sein.

AbfertigungsfirmaAHS Opfer eines Hackerangriffs - seit über einer Woche

Nach Swissport ist jetzt auch das deutsche Abfertigungsunternehmen AHS Opfer eines Cyberangriffs. Unter anderem könnten Daten der Geschäftskunden betroffen sein.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch immer sind nicht alle Systeme wieder funktionsfähig. Und das, obwohl die Attacke schon neun Tage zurückliegt. Wie aeroTELEGRAPH aus informierten Quellen erfahren hat, wurde der deutsche Abfertigungsdienstleister AHS Opfer eines Hackerangriffs.

Er dauert immer noch an: Interne Systeme, Daten und Dokumente von AHS sind laut einer Quelle kontaminiert und nicht mehr nutzbar. Auch E-Mail-Konten sind gesperrt. Man vermute, es handele sich um eine Erpressung.

Auch Geschäftsdaten könnten entwendet worden sein

AHS bestätigt auf Anfrage den Vorfall. In der Nacht auf den 17. April sei man Ziel eines Cyberangriffs geworden. «Betroffen  sind vor allem die IT-Systeme der Verwaltung. Der Angriff hat keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb oder die Passagierabfertigung an den verschiedenen Standorten, da alle Dienstleistungen der AHS für die Fluggesellschaften über sichere oder alternative Systeme abgewickelt werden können und zum Beispiel die Personalplanung nun über eine manuelle Disposition erfolgt», so das Unternehmen. Laut Quellen von aeroTELEGRAPH erfolgt etwa das Einchecken aktuell über Systeme von Amadeus.

Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Attacke Geschäftsdaten entwendet wurden, die auch Mitarbeitende, Kunden oder Geschäftspartner betreffen. Man habe das bei der Datenschutzbehörde entsprechend angezeigt. «Wie es trotz der hohen IT-Sicherheitsvorkehrungen bei der AHS zu dem Vorfall kommen konnte, wird derzeit untersucht», so das Unternehmen weiter. Man habe umgehend Vorkehrungen zum Schutz der Daten getroffen und einzelne Bereiche der IT-Systeme vorsorglich gesperrt.

Auch Swissport wurde Opfer

Von einem möglichen Datenklau Betroffene habe man umgehend informiert. AHS Aviation ist der größte Abfertiger in Deutschland. Mehr als 130 Fluggesellschaften zählen zu den Kunden an den Standorten Hamburg, Bremen, Hannover, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München, Leipzig und Dresden.

Anfang Februar war bereits der Schweizer Dienstleister und Weltmarktführer Swissport Opfer eines Hackerangriffs. Es kam zu Flugausfällen, und es dauerte längere Zeit, bis die Systeme wieder liefen. Offenbar wurden auch bei diesem Angriff Daten gestohlen und dann von Kriminellen im Darknet zum Kauf angeboten.

Mehr zum Thema

Swissport: Bei Hackerangriff Daten erbeutet und jetzt ins Darknet gestellt?

Swissport: Bei Hackerangriff Daten erbeutet und jetzt ins Darknet gestellt?

Swissport untersucht Hacker-Angriff

Swissport untersucht Hacker-Angriff

Swissport-Mitarbeiter mit Gepäck: Corona bringt neue Herausforderungen.

Hacker greifen Swissport an - Flüge verspätet

ticker-deutschland

So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies