Airbus A380 von Lufthansa: Unheimliche Begegnung in Los Angeles.

Los AngelesA380 von Lufthansa kollidiert fast mit Drohne

Ein Airbus A380 von Lufthansa war im Landeanflug auf Los Angeles LAX, da flog eine Drohne wenige Meter an ihm vorbei. Nun sucht die Polizei den Besitzer.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es sollte eigentlich nicht passieren. Denn in den USA sind Drohnen ähnlich wie auch in Deutschland in einem Umkreis von acht Kilometern um einen Flughafen verboten. Sie dürfen zudem allgemein nicht höher als 120 Meter über Boden fliegen. Doch dieses ferngesteuerte Fluggerät war am Freitag (18. März) auf rund 1500 Meter unterwegs – in der Anflugschneise des Los Angeles International Airport LAX.

Zur gleichen Zeit befand sich Lufthansa-Flug LH456 aus Frankfurt gerade im Sinkflug Richtung Los Angeles. Rund 22 Kilometer vor der Landebahn hatte der Airbus A380 plötzlich eine unheimliche Begegnung. Die Piloten entdeckten auf 1500 Metern Flughöhe eine Drohne. Sie war nur rund sechzig Meter über dem Flugzeug unterwegs.

Was passierte bei einem Zusammenstoß?

Dem Flugzeug ist nichts passiert. Der A380 von Lufthansa konnte problemlos landen. Doch der Vorfall zeigte erneut, welch Bedrohung Drohnen inzwischen für die Zivilluftfahrt darstellen. Die Polizei von Los Angeles fandet nun nach dem Besitzer des Fluggerätes.

Momentan weiß man noch nicht, was geschehen könnte, wenn eine Drohne tatsächlich einmal in ein Triebwerk eines Passagierflugzeuges kracht. Der britische Pilotenverband fordern deshalb dringend Crashtests, die genau dies eruieren. Man soll ähnliche Tests durchführen, wie es sie bereits für Vogelschlag gibt. Jedes Triebwerk wird darauf geprüft, was passiert, wenn es zu einem Zusammenstoß mit Vögeln kommt.

EU arbeitet an neuen Vorschriften

Die Europäische Union arbeitet gleichzeitig an neuen Vorschriften für die Nutzung ziviler Drohnen. «Drohnen-Unfälle werden geschehen», so die EU-Kommission in ihrer Begründung. Mögliche Lösungen könnten technischer Natur sein. So könnte man die Drohnen etwa mit Software ausstatten, die dafür sorgt, dass sie in gefährlichen Zonen gar nicht funktionieren.

Für Drohnen existieren eigentlich Regeln. In Deutschland besagen sie, dass die unbemannten Flugobjekte nur bis auf 1,5 Kilometer an Flughäfen heran und dort auch nur rund 300 Meter hoch fliegen dürfen. In der Schweiz gilt eine Sperrzone von 5 Kilometern. Ähnliche Vorschriften existieren fast überall auf der Welt. Dennoch häufen sich in den letzten Wochen und Monaten die Vorfälle von Beinahe-Kollisionen zwischen Passagierflugzeugen und Drohnen.

Mehr zum Thema

Privater Drohnen-Pilot: Sie wissen oft nicht, wie gefährlich ihre Spielzeuge sein können.

EU arbeitet an Drohnen-Regeln

Quadrokopter: Das beliebte Spielzeug kann für Flugzeuge ziemlich gefährlich werden.

Piloten fordern Drohnen-Crashtests

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies