Der Superjumbo am Boden: Emirates prüft neue Ziele.

A380 auch nach Südamerika

Emirates will künftig mit dem Superjumbo auch Brasilien ansteuern. Damit landen nun auf allen Kontinenten Airbus A380.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ein weißer Fleck blieb bisher auf der A380-Landkarte. In Asien operiert der Superjumbo schon (etwa Singapur, Seoul oder Shanghai), in Europa (London, Frankfurt oder Zürich), Nordamerika (New York, Montreal oder Miami), Afrika (Johannesburg) und auch in Australien (Sydney). Aber nach Südamerika flog bislang keine Airline mit dem Airbus A380. Das soll sich nun aber ändern. Emirates stehe mit der Flughafenbehörde Infraero in Verhandlungen, um das Großflugzeug auf der Strecke nach Brasilien einzusetzen, melden brasilianische Medien.

Noch ist der endgültige Entscheid noch nicht gefallen. Doch Emirates signalisiert bereits starkes Interesse und ist in der Planung weit fortgeschritten. «Brasilien ist für uns eine sehr wichtige Destination und wir hoffen, den A380 nach São Paulo zu bringen, wenn die Zeit dafür reif ist», sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft dem Nachrichtenportal Terra. Infraero ist ebenfalls zuversichtlich. Es brauche am Flughafen Guarulhos nur kleine Anpassungen an der Piste, erklärte die Betreiberin. 2007 flog einmal bereits ein A380 nach São Paulo - im Rahmen der Testflüge vor der Auslieferung der Maschine.

Nach und nach ausbauen

Emirates ist die erste Airline, die ihre A380-Pläne in Brasilien derart weit vorantreibt. Gemäß der Zeitung Folha de São Paulo will die Gesellschaft bereits im Dezember auf ihrem Flug von Dubai nach São Paulo die jetzt verwendete Boeing B777 durch den Airbus A380 ersetzen. Geplant ist die Landung für 18.30 Uhr Ortszeit und der Abflug um 1 Uhr nachts. Falls das Wetter keine Landung erlauben sollte, sind die Flughäfen Rio de Janeiro Galeão und Belo Horizonte Confins als Ausweichplätze vorgesehen. Infraero gab bereits die Zustimmung für die Landungen.

Bislang erkundigten sich Lufthansa, Air France und British Airways nach Möglichkeiten von Landungen mit dem A380 in Brasilien, ohne allerdings diese Pläne zu konkretisieren. Die Fluglinie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten setzt die Pläne nun um. Emirates besitzt derzeit 15 A380, die Flotte soll aber nach und nach auf bis zu 90 Stück ansteigen. Deshalb sucht die Airline auch laufend nach neuen Zielen für das Großraumflugzeug.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies