Silhouette einer Boeing 737: Privatjet aus Dubai derzeit oft in Tel Aviv.

Private Boeing 737Mysteriöse Flüge zwischen Dubai und Israel

Eine Boeing 737 aus Dubai sorgt in Israel für Rätsel. Der Privatflieger eines Großunternehmens pendelt derzeit öfters zwischen den Ländern, die offiziell keine Beziehungen pflegen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Privatjets können in der Wirtschaft so manch Geheimnis ungewollt lüften. Insbesondere Hedgefonds versuchen, anhand der Reisen der Luxusflieger Unternehmensfusionen oder Milliardenaufträge vorauszusagen. In Israel sorgt nun eine private Boeing 737 für Diskussionen. Der Businessflieger gehört einem Großunternehmen aus Dubai und pendelte in den letzten Wochen öfters zwischen Tel Aviv und dem Emirat.

Die Boeing BBJ 737-700 mit der amerikanischen Registrierung N788DP gehört dem Hafenbetreiber DP World. In einer der letzten Wochen flog das Flugzeug drei Mal zwischen Dubai und dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Schon zwei Monate zuvor sowie auch im vorherigen Jahr flog das Flugzeug dieselbe Route. Dies ist darum so speziell, weil die beiden Staaten offiziell keine diplomatischen Beziehungen pflegen. Die Vereinigten Arabischen Emirate anerkennen Israel nicht als Staat.

Gründe für Israel-Flüge waren nicht immer ein Mysterium

Weil sich die Regierungen beider Staaten in den letzten Jahren etwas annähern, könnten die Flüge eine diplomatische Bedeutung haben. Dies vermutet die israelische Zeitung Haaretz. Möglich sind aber auch andere Gründe. Wie das Blatt weiter schreibt, könnte ein Verwandter eines hochrangigen Politikers der Vereinigten Arabische Emirate eine medizinische Behandlung in Israel bekommen. Die Emirate besitzen allerdings mit ihrer Presidential Flight über eine eigene staatliche Flotte von sechs Privatflugzeugen, zu der auch eine Boeing BBJ 737-800 gehört.

Wahrscheinlicher scheinen wirtschaftliche Gründe: Die mehrheitlich staatliche DP World ist einer der größten Hafenbetreiber der Welt und arbeitet auch mit dem israelischen Reederei Zim zusammen. Diese hat ihren Sitz in der Hafenstadt Haifa, die ungefähr 80 Kilometer nördlich von Tel Aviv liegt. Im August vergangenen Jahres flog DP World-Chef Ahmed Ben Sulayem laut der Zeitung Times Of Israel schon einmal nach Tel Aviv, um dort Geschäftsbeziehungen zu pflegen.

Auf der ganzen Welt unterwegs

Für die N788DP sind die etwas mehr als 2100 Kilometer weiten Flüge zwischen Tel Aviv und Dubai relativ kurze Hüpfer. Weil ihr Besitzer auf der ganzen Welt Anteile an Häfen besitzt, war die 1998 gebaute Boeing BBJ 737-700 schon weltweit an den Flughäfen großer Hafenstädte zu sehen. Laut Datenbanken für Planespotter war das Flugzeug beispielsweise schon in Hongkong, Dublin, Hamburg, Malaga, Peking, San Francisco oder am Flughafen Las Américas in der Dominikanischen Republik zu sehen.

Mehr zum Thema

The new Dutch government Boeing BBJ: A very popular subject at Fokker Techniek.

Mit dieser 737 fliegen jetzt Willem-Alexander und Maxima

Visualisierung der Boeing 777X in der Business-Jet-Variante: Bis zu 21.570 Kilometer Reichweite.

Boeing macht die 777X zum Businessjet

Boeing BBJ Max 8: Kommt nonstop mehr als 12.000 Kilometer weit.

Boeing übergibt ersten Max-Businessjet

ticker-news

Airport Show 2026 in Dubai wird aufgrund des Iran-Krieges verschoben

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack