Airbus A380 von Lufthansa: Am Boden.

Angebot wird um 70 Prozent gekürztLufthansa muss noch deutlich mehr Flugzeuge stilllegen

Immer mehr Länder verhängen Einreisestopps. Das macht es für Airlines zunehmend schwierig, noch Ziele mit vernünftiger Auslastung anzusteuern. Die Lufthansa-Gruppe kürzt das Angebot um 70 Prozent.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Doch die Corona-Krise ist noch ein Baby. Vor 16 Tagen hat die Lufthansa-Gruppe zum ersten Mal öffentlich bekannt gegeben, dass sie wegen des Einbruchs der Nachfrage als Folge der Epidemie sparen muss. 13 Flugzeuge blieben rechnerisch ungenutzt, erklärte sie am 26. Februar. Andere Fluggesellschaften folgten mit ähnlichen Ankündigungen.

Doch seither brechen fast schon im Stundentakt neue Hiobsbotschaften über die Branche herein. Einreisestopp in den USA, in weiten Teilen Südamerikas, in Indien, in Singapur - es gibt immer weniger Ziele, die Fluggesellschaften überhaupt noch mit vernünftiger Auslastung ansteuern können. Zudem ändern sich die Regeln so schnell, dass es schwierig geworden ist, betrieblich darauf zu reagieren: Die Bestimmungen müssen umgesetzt, Crews und Flugzeuge umgeplant, Passagiere informiert und umgebucht, Flughäfen informiert werden.

System gelangt an Grenzen

Das System gelangt derzeit an seine Grenzen. Und das Schlimmste hat die Branche wohl noch gar nicht überstanden.  Sprach der Lufthansa-Konzern vor einer Woche von einer Kürzung der Kapazität um bis zu 50 Prozent, sind heute noch höhere Zahlen zu hören. Ein Abbau des Angebots bei Austrian, Brussels, Lufthansa und Swiss um 70 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Plan werde in den kommenden Wochen folgen, erklärte Vorstand Harry Hohmeister am Freitag (13. März) gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Schon jetzt parkt Lufthansa Flugzeuge an allen ihren Drehkreuzen. Viele von ihnen stehen auf dem Gelände des künftigen deutschen Hauptstadtflughafens BER in Berlin. Wie die Zeitung Handelsblatt schreibt, überlegt sich die Fluggesellschaft wegen der Krise Staatshilfen in Anspruch zu nehmen.

Mehr zum Thema

Geparkter Airbus A380 von Lufthansa: Der Superjumbo ist derzeit unprofitabel.

Corona-Krise macht Airbus A380 flügellahm

Airbus A320 family planes...

Lufthansa parkt überzählige Flugzeuge am BER

New York: Wird von Lufthansa und Swiss weiterhin angeflogen.

Lufthansa fliegt dank Ausnahme weiterhin in die USA

ticker-lufthansa

Lufthansa versteigert ausgemusterte Sitze aus Airbus A380 für den guten Zweck

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil