Dreamliner bei der Produktion: Verzögerungen könnten die Folge der Probleme sein.

55 Dreamliner müssen zum Check

Boeings B787 haben ein technisches Problem. Die Reparatur kostet den Flugzeugbauer vor allem eines - wertvolle Zeit.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Anfang des Monats entdeckte Boeing ein neues Problem mit seinem Vorzeigemodell Dreamliner: Der Flugzeugbauer stellte am Rumpf einiger B787 ein Problem fest. Offenbar wurden die Ausgleichsarbeiten am Rumpf nicht korrekt ausgeführt. Das könne dazu führen, dass sich beim Verbundwerkstoff durch wiederholten Stress Schichten ablösten, so der Konzern. Delamination heißt der Prozess im Fachjargon. Ein Sicherheitsproblem stellt das gemäß Boeing nicht dar. Der Flugzeugbauer hatte bereits angekündigt, die komplette Flotte, die derzeit in Betrieb ist, zu inspizieren.

Und das dürfte auch nötig sein: «Alle Flieger bis zur Produktionsnummer 55 haben das Potenzial, das Problem zu entwickeln», sagte James Albaugh, Chef von Boeing Commercial Airplanes vor den Medien in Singapur. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Problem sei aber «sehr lösbar». Gerade sei man dabei, die Flieger, die sich im Produktionsprozess befinden, zu reparieren. Ausgeliefert hat Boeing erst fünf Dreamliner, alle an die japanische All Nippon Airways.

Bis zu zwei Wochen für die Reparatur

Die Reparatur des fehlerhaften Rumpfes dauert laut Boeing 10 bis 14 Tage pro Flugzeug. Auch wenn es eigentlich keine komplexe Prozedur ist - die problematischen Teile des Fliegers auszutauschen sei zeitaufwändig. Und Zeit ist für Boeing wertvoll. Eigentlich wollte der Flugzeugbauer bis Ende 2013 zehn Dreamliner im Monat produzieren. Momentan sind es nur 2,5, im zweiten Quartal sollen es 3,5 sein, Ende des Jahres schon 5. Doch inzwischen werden Zweifel laut, dass Boeing diesen Plan auch einhalten kann. Und die Zeitprobleme hatte der Hersteller schon vorher: Unter anderem nach diversen Pannen bei der Produktion wurde der erste Dreamliner im vergangenen September mit drei Jahren Verspätung an ANA ausgeliefert.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

ticker-boeing-1

Streikgefahr bei Boeing wächst

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg