Dreamliner bei der Produktion: Verzögerungen könnten die Folge der Probleme sein.

55 Dreamliner müssen zum Check

Boeings B787 haben ein technisches Problem. Die Reparatur kostet den Flugzeugbauer vor allem eines - wertvolle Zeit.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Anfang des Monats entdeckte Boeing ein neues Problem mit seinem Vorzeigemodell Dreamliner: Der Flugzeugbauer stellte am Rumpf einiger B787 ein Problem fest. Offenbar wurden die Ausgleichsarbeiten am Rumpf nicht korrekt ausgeführt. Das könne dazu führen, dass sich beim Verbundwerkstoff durch wiederholten Stress Schichten ablösten, so der Konzern. Delamination heißt der Prozess im Fachjargon. Ein Sicherheitsproblem stellt das gemäß Boeing nicht dar. Der Flugzeugbauer hatte bereits angekündigt, die komplette Flotte, die derzeit in Betrieb ist, zu inspizieren.

Und das dürfte auch nötig sein: «Alle Flieger bis zur Produktionsnummer 55 haben das Potenzial, das Problem zu entwickeln», sagte James Albaugh, Chef von Boeing Commercial Airplanes vor den Medien in Singapur. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Problem sei aber «sehr lösbar». Gerade sei man dabei, die Flieger, die sich im Produktionsprozess befinden, zu reparieren. Ausgeliefert hat Boeing erst fünf Dreamliner, alle an die japanische All Nippon Airways.

Bis zu zwei Wochen für die Reparatur

Die Reparatur des fehlerhaften Rumpfes dauert laut Boeing 10 bis 14 Tage pro Flugzeug. Auch wenn es eigentlich keine komplexe Prozedur ist - die problematischen Teile des Fliegers auszutauschen sei zeitaufwändig. Und Zeit ist für Boeing wertvoll. Eigentlich wollte der Flugzeugbauer bis Ende 2013 zehn Dreamliner im Monat produzieren. Momentan sind es nur 2,5, im zweiten Quartal sollen es 3,5 sein, Ende des Jahres schon 5. Doch inzwischen werden Zweifel laut, dass Boeing diesen Plan auch einhalten kann. Und die Zeitprobleme hatte der Hersteller schon vorher: Unter anderem nach diversen Pannen bei der Produktion wurde der erste Dreamliner im vergangenen September mit drei Jahren Verspätung an ANA ausgeliefert.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Video

So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack