Tower des Flughafens von Mayotte: Der Zyklon richtete Zerstörung an.

MayotteZyklon verwüstet Kontrollturm - keine Flüge mehr möglich

Ein Wirbelsturm suchte die französische Insel im Indischen Ozean heim. Auch der Flughafen von Mayotte wurde getroffen, sein Kontrollturm stark beschädigt. Er kann erst einmal keine Passagierflüge mehr abfertigen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Mit 220 Kilometern pro Stunde fegte Zyklon Chido am Wochenende über Mayotte. Seither herrscht im französischen Überseegebiet Ausnahmezustand. Die Aufräumarbeiten haben gerade erst begonnen. Hilfslieferungen mit Essen und Gerätschaften treffen langsam auf der Insel ein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte bereits einen Besuch auf der Insel im Indischen Ozean an.

Wie viele Menschen ihr Leben verloren, ist noch unklar, die lokale Politik spricht von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Toten. Und auch die Infrastruktur der Insel hat massiv gelitten. Der Aéroport Mayotte-Dzaoudzi wurde bei dem Sturm derart beschädigt, dass Passagierflüge auf die Insel nicht mehr möglich sind. Unter anderem ist das Dach des Kontrollturms eingestürzt, dort kann aktuell niemand arbeiten.

Flughafen bis auf Weiteres geschlossen

Daher können nur militärische Flugzeuge die Insel anfliegen. Täglich kommen derzeit Flüge aus La Reunion mit Wasser und Essen an. Wichtige Versorgungsgüter werden außerdem mit Schiffen auf die ärmste französische Insel gebracht.

Der Flughafen Mayotte sei «bis auf Weiteres» geschlossen, heißt es. Mindestens bis am Donnerstag (19. Dezember) geht gar nichts. Air Austral und Corsair, die beide die Insel anfliegen, haben ihre Flüge vorerst gestrichen. Beide Airlines haben auch ihre Niederlassungen auf der Insel geschlossen.

Armeeangehörige sollen beim Aufbau helfen

Das französische Militär hat bereits zwei Airbus A400 M auf die Insel geschickt. Sie bringen Soldatinnen und Soldaten, die beim Aufbau helfen, sowie Hilfsgüter nach Mayotte. Das mitreisende Personal ist auf Infrastruktur spezialisiert. Es soll beim Wiederaufbau des Flughafens helfen - vor allem des Kontrollturms.

Mehr zum Thema

Calvinia: Mauritius voll im Griff.

Wirbelsturm sorgt für große Verspätung bei Condor-Flug

Jet von Corsair: Neue Eigentümer übernehmen.

300 Millionen Euro und neue Eigentümer für Corsair

Irma verwüstet Flughafen St. Maarten

Irma verwüstet Flughafen St. Maarten

Kontrollturm am Flughafen Paris Charles de Gaulle Airport: Die französische Flugsicherung braucht Veränderung.

Frankreichs Flugsicherung verursacht mehr als zwölf Jahre Verspätung - in einem Jahr

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin