A330 Neo von Condor: Jetzt unterwegs.
Ersatzteilmangel und Fehlermeldung

Zwei von fünf Airbus A330 Neo von Condor am Boden

Anfang März geriet ein Airbus A330 Neo von Condor in heftige Turbulenzen und wurde beschädigt. Die Reparaturen dauern an. Ein weiterer Jet kann ebenfalls seit bald einer Woche nicht abheben.

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Mittlerweile ist die D-ANRA wieder in Frankfurt. Der Airbus A330 Neo war am 2. März auf dem Weg nach Mauritius in derart heftige Turbulenzen geraten, dass mehrere Menschen an Bord verletzt wurden und auch das Flugzeug beschädigt wurde. Nach rund zwei Wochen konnte die Maschine dann wieder nach Frankfurt überführt werden - allerdings leer. Dort steht sie immer noch.

Denn die Reparaturen am ersten an Condor ausgelieferten A330 Neo dauern noch an, wie eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt. Auch Condor bekommt in diesem Fall die Probleme mit den internationalen Lieferketten zu spüren. Denn dass sich die Reparaturen hinziehen, liege daran, dass die Ersatzteilbeschaffung eine große Herausforderung sei.

Nicht alle Teile auf Lager

Airbus unterstütze Condor dabei, betont die Sprecherin. Doch auch für den Flugzeugbauer ist es schwierig, an alle Teile zu kommen, denn nicht alle baut Airbus selbst. Und es handele sich teils um Teile, die man nicht sowieso auf Lager habe.

Die D-ANRA ist nicht der einzige der mittlerweile fünf ausgelieferten neuen Condor-Langstreckenjets, der aktuell am Boden bleiben muss. Auch das Flugzeug mit der Kennung D-ANRE kann derzeit nicht fliegen. Allerdings ist er erst seit sechs Tagen am Boden.

Fehlermeldung bei D-ANRE

Und er dürfte schon in den kommenden Tagen wieder abheben, heißt es von Condor. «Bei dem Flugzeug ist aufgrund einer Fehlermeldung eine Untersuchung notwendig geworden, der Fehler wird jetzt behoben», so die Sprecherin.

Eine Prognose, wann der andere, im März von den Turbulenzen beschädigte Flieger wieder abheben kann, will man bei Condor nicht abgeben. Aber man hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert. Derweil setzt Condor auf einigen der Strecken, die der Flieger hätte abdecken sollen, einen Airbus A330 Neo von Air Belgium im Wet-Lease ein.

Schon vor der Auslieferung beschädigt

Die D-ANRA war der erste Airbus A330 Neo, der an Condor ausgeliefert wurde. Kurz vor Weihnachten kam die Maschine nach Frankfurt. Und schon vor dem Start war nicht alles glatt gelaufen. Beim Schleppen in Toulouse war auf dem Gelände von Airbus ein Winglet des Fliegers beschädigt worden. Der Zwischenfall ging aber glimpflich aus, denn der Schaden erfolgte an einer Stelle, die sich schnell und gut reparieren ließ.

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