Boeing-767-Produktion (Archivbild): Nacharbeiten sind nötig.

Ungereinigte TanksZulieferer brockt Boeing bei 767 ein Problem ein

Seit Jahresbeginn hat der amerikanische Flugzeugbauer noch keine 767 ausgeliefert. Grund ist ein Problem mit den Tanks, die von einem Zulieferer zu Boeing kommen.

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In den vergangenen beiden Jahren gelang der Boeing 767 etwas Besonderes: Das Modell, das 1981 seinen Erstflug absolvierte, war Boeings Nummer zwei, was die meisten Auslieferungen angeht. 2023 begann dagegen ganz anders für das Modell.

Der amerikanische Hersteller hat seit Jahresbeginn noch keine einzige 767 ausgeliefert - weder als Frachter 767-300 F noch als Militärtanker KC-46. Grund dafür sind Probleme mit den Tanks etlicher Flugzeuge, wie zuerst das Portal The Air Current berichtete und Boeing bestätige.

Verunreinigungen im Tank drohen

Der Zulieferer Triumph hat Boeing darüber informiert, dass bestimmte Tanks von innen nicht gereinigt und die Grundierung nicht wie vorgeschrieben getestet wurde, bevor diese an den Flugzeugbauer gingen. Der Fehler der Firma, die mittlerweile zur französischen Daher Aerospace gehört, stellt zwar kein unmittelbares Sicherheitsrisiko dar. Allerdings besteht die Gefahr, dass durch Verunreinigungen die Kraftstofffilter der Boeing 767 verstopft werden.

Nun sind Nacharbeiten nötig: Die Tanks müssen inspiziert, neu grundiert und gereinigt werden. Laut The Air Current sollen fast anderthalb Dutzend 767 bei Boeing betroffen sein. Boeing erklärt, dass man aus Jahressicht keine veränderten Lieferzahlen erwarte.

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