«Waren beim Rafting, sahen ein paar 737-Rümpfe im Fluss, keine große Sache», schrieb Reddit-Nutzer roro_fuzz als Kommentar zu seinen surrealen Bildern.

Güterzug in den USA entgleistDrei Boeing 737 landen in Fluss

Ein absurder Zwischenfall ereignete sich im US-Bundesstaat Montana. Nach einer Zugentgleisung landeten drei Rümpfe von Boeing 737 in einem Fluss.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es sieht ein bisschen aus, wie in einem Katastrophenfilm: Zwei Flugzeuge liegen im Flussbett, eines am Abhang. Das Bild bekamen Augenzeugen im amerikanischen Bundesstaat Montana an Donnerstag zu sehen. Verletzt wurde bei dem kuriosen Zwischenfall niemand. Entstanden ist die absurde Szene, nachdem ein Güterzug entgleist war.

Der Zug sollte sechs Boeing-737-Rümpfe sowie Bauteile der 777 und der 747 von der Fertigungsstätte in Wichita, Kansas zur finalen Produktion nach Renton in Washington State bringen. 19 Wagons entgleisten nahe der Stadt Superior, vier der Boeing-Rümpfe fielen in der Folge von den Wagen, drei davon rutschten in den unter dem Trassee fließenden Clark Fork River.

Produktion beeinträchtigt

Boeing hat den Vorfall inzwischen offiziell bestätigt. Experten würden vor Ort den genauen Schaden schätzen, erst dann könne man sagen, was genau die Folgen des Unfalls sein würden. Die Produktion der 737 dürfte aber in jedem Fall beeinträchtigt werden. Der Kurz- und Mittelstreckenflieger ist gefragt wie nie, die Produktionsrate liegt momentan bei 42 Jets pro Monat. 2010 waren es noch 31,5 Flieger, bis 2017 soll die Rate sogar auf 47 steigen.

Um die Fabrik in Renton mit Teilen zu versorgen, ist ein täglicher Lieferverkehr zwischen Kansas und Washington State dringend nötig. Da dieser nun erst einmal gestört ist, und weil nicht klar ist, welchen Schaden die drei Rümpfe genommen haben, dürfte sich die Produktion zunächst verlangsamen.

Beim Rafting wurden Sportler Zeugen des Unfalls und fotografierten die Szene. Sehen Sie sich die Bilder oben an.

Mehr zum Thema

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Gezeichnet per Flugverlauf: Gratulation an die USA.

Cessna Skylane gratuliert den USA am Himmel - mit Schriftzug und Umriss des Landes

Fünf TBM Avenger der US Navy: Die Bomber kehrten von einer Übung nicht zurück.

Wie ein Navigationsfehler den Mythos Bermuda-Dreieck begründete

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin