Baie Saintes auf Guadeloupe: Beliebt bei Touristen.

Kampf um La Réunion & Co.

XL Airways bietet neu Flüge auf französische Überseeinseln an. Die Konkurrenz macht auf cool, reagiert aber bereits.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es war ein Paukenschlag. Um für ihre neue Strecke die Werbetrommel zu rühren, lancierte die französische Billigfluglinie XL Airways Mitte Juli ein neues Angebot. Für 399 Euro inklusive Steuern kann man ab dem 15. Dezember mit einem Airbus A330 die 6700 Kilometer von Paris nach Pointe à Pitre fliegen. Die Reaktion des Lokalmatadoren auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe ließ nicht lange auf sich warten. Anfang August konterte Air Caraïbes mit einem Angebot für 404 Euro. Die Kampfpreise sind zwar nur Sonderangebote. Doch Neuling XL Airways unterbietet die bisherigen Anbieter Air Caraïbes, Corsair International und Air France fast durchweg, wie das Nachrichtenportal Atout Guadeloupe für diverse Termine im kommenden Jahr errechnete.

Nicht nur mit der Strecke nach Guadeloupe mischt XL Airways mit ihrer neuen Langstrecken-Billigstrategie den Markt gehörig auf. Auch auf die französische Karibikinsel La Martinique bietet die Fluggesellschaft Tiefstpreise an. Genau so unterbietet sie die Tarife bei Flügen auf La Réunion im Indischen Ozean. Corsair-Chef Pascal de Izaguirre gibt sich dennoch gelassen. In den Versuchen von XL sieht er einen «selbstmörderischen, verzweifelten Versuch, die Flugzeuge zu füllen», wie er der Nachrichtenagentur AFP erzählte. Und dem Nachrichtenportal Clicano diktierte er: «Unser Konzept von Lufttransport sind keine Tiefstpreise, damit die Leute mit ihren Knien im Bauch fliegen müssen.» Man biete mehr als nur einen tiefen Preis.

Neue Strategie

Die Gelassenheit ist sicherlich nur vordergründig. Denn XL wird den Markt für Flüge zu den französischen Überseeinseln gehörig aufmischen. XL beschloss im Frühjahr, eine Lowcost-Langstreckenstrategie einzuschlagen. Auf ihren Airbus A330 sitzen künftig 408 Passagiere in einer Klasse - der Economy, massiv mehr als bei anderen Airlines. Die Fluggesellschaft betreibt drei Airbus A330, drei Boeing B737-800 und einen A320.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack