Baie Saintes auf Guadeloupe: Beliebt bei Touristen.

Kampf um La Réunion & Co.

XL Airways bietet neu Flüge auf französische Überseeinseln an. Die Konkurrenz macht auf cool, reagiert aber bereits.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war ein Paukenschlag. Um für ihre neue Strecke die Werbetrommel zu rühren, lancierte die französische Billigfluglinie XL Airways Mitte Juli ein neues Angebot. Für 399 Euro inklusive Steuern kann man ab dem 15. Dezember mit einem Airbus A330 die 6700 Kilometer von Paris nach Pointe à Pitre fliegen. Die Reaktion des Lokalmatadoren auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe ließ nicht lange auf sich warten. Anfang August konterte Air Caraïbes mit einem Angebot für 404 Euro. Die Kampfpreise sind zwar nur Sonderangebote. Doch Neuling XL Airways unterbietet die bisherigen Anbieter Air Caraïbes, Corsair International und Air France fast durchweg, wie das Nachrichtenportal Atout Guadeloupe für diverse Termine im kommenden Jahr errechnete.

Nicht nur mit der Strecke nach Guadeloupe mischt XL Airways mit ihrer neuen Langstrecken-Billigstrategie den Markt gehörig auf. Auch auf die französische Karibikinsel La Martinique bietet die Fluggesellschaft Tiefstpreise an. Genau so unterbietet sie die Tarife bei Flügen auf La Réunion im Indischen Ozean. Corsair-Chef Pascal de Izaguirre gibt sich dennoch gelassen. In den Versuchen von XL sieht er einen «selbstmörderischen, verzweifelten Versuch, die Flugzeuge zu füllen», wie er der Nachrichtenagentur AFP erzählte. Und dem Nachrichtenportal Clicano diktierte er: «Unser Konzept von Lufttransport sind keine Tiefstpreise, damit die Leute mit ihren Knien im Bauch fliegen müssen.» Man biete mehr als nur einen tiefen Preis.

Neue Strategie

Die Gelassenheit ist sicherlich nur vordergründig. Denn XL wird den Markt für Flüge zu den französischen Überseeinseln gehörig aufmischen. XL beschloss im Frühjahr, eine Lowcost-Langstreckenstrategie einzuschlagen. Auf ihren Airbus A330 sitzen künftig 408 Passagiere in einer Klasse - der Economy, massiv mehr als bei anderen Airlines. Die Fluggesellschaft betreibt drei Airbus A330, drei Boeing B737-800 und einen A320.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack