Denn die estnische Fluglinie fliegt im Auftrag anderer Airlines.

Estnische AirlineX Fly will endlich mit Embraer abheben

Die Corona-Pandemie machte die Expansionspläne der estnischen Wet-Lease-Spezialistin zunichte. Jetzt will X Fly endlich Flugzeuge von Embraer einflotten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Februar 2020, direkt vor dem Ausbruch der Corona-Krise, gab die estnische Wet-Lease-Spezialistin Regional Jet mit Sitz in Tallinn zwei Entscheidungen bekannt: Sie benennt sich um in X Fly und sie beschafft sich sieben Flugzeuge der Embraer-E190-Familie.

Die Pandemie machte den Expansionsplänen von X Fly jedoch einen Strich durch die Rechnung. Geschlossene Verträge mit Lot und SAS waren hinfällig, die Aufstockung des Personals auf 600 Angestellte für den Sommer 2020 ging genau in die falsche Richtung.

X Fly hofft, Krise überwunden zu haben

Stattdessen verlor X Fly 6,5 Millionen Euro im Jahr 2020 - immer noch weniger als befürchtet, so die Airline. Rund die Hälfte der Mitarbeitenden musste gehen, die übrigen reduzierte ihre Arbeitszeit. Der staatliche Mutterkonzern Nordic Aviation nutzte von seiner 30 Millionen Euro schweren Staatshilfe 6 Millionen Euro, um X Fly mit Geld zu versorgen.

«Ich hoffe, ich bin nicht zu optimistisch, wenn ich sage, dass X Fly die dunkelste und längste Krise, die die Luftfahrt je gesehen hat, überstanden hat», sagt Airline-Chef Jan Palmer jetzt. Der Markt erhole sich schnell, seit Anfang des Jahres habe man das eigene Flugaufkommen vervierfacht und man sehe neue Geschäftsmöglichkeiten.

Werden es vier Embraer E195?

Diese Chancen will X Fly nicht nur mit ihren sechs ATR 72-600 und acht CRJ 900 nutzen, sondern sagt: «Als Vorbereitung auf das erwartete Wachstum im Winter 2021/22 und in der nächsten Sommersaison hat X Fly beschlossen, die Embraer E195 wieder einzuführen.»

Die Wet-Lease-Spezialistin verrät allerdings weder, wann es soweit sein wird, noch, wie viele E195 sie einzusetzen gedenkt. Vier bereits auf X Fly registrierte E195 tragen die Kennzeichen ES-MES, ES-MET, ES-MEU und ES-MEV. Sie gehören der Leasinggesellschaft Regional One aus den USA. Sie waren vorher für Air Europa Express unterwegs.

Mehr zum Thema

X Fly gründet mit Partnern eigene Pilotenschule

X Fly gründet mit Partnern eigene Pilotenschule

Lot steigt bei Nordica-Schwester X Fly aus

Lot steigt bei Nordica-Schwester X Fly aus

So würden Flugzeuge von X Fly aussehen.

X Fly sucht mit Embraer-Jets neue Kunden

ticker-embraer

Embraer erzielt Auslieferungsrekord im dritten Quartal

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin