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Noch im Rennen

Wöhrl kündigt hohes Angebot für Air Berlin an

Er mischt doch noch mit im Bieterrennen um Air Berlin: Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl kündigt ein Angebot in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro an.

Screenshot ARD

Hans Rudolf Wöhrl im ARD-Morgenmagazin: Lässt Lufthansa keine Ruhe.

Hans Rudolf Wöhrl wolle für Air Berlin kein Angebot mehr abgeben – so hieß es noch vor wenigen Tagen. Doch nun die Wende: Im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin sagte der Luftfahrtunternehmer, er bereite mit Partnern eine Offerte vor. «Ich gehe mal davon aus, dass wir Anfang der kommenden Woche das Angebot einreichen werden», sagte Wöhrl.

Gefragt nach der Höhe, sagte er: «Ich glaube, man wird sehr, sehr überrascht sein.» Es werde ein Programm in Höhe von mehreren hundert Millionen sein, in Raten bezahlt, so Wöhrl. «Aber selbst die erste Rate, die wir bereit sind zu bezahlen, ist sehr sehr hoch.»

Alles oder nichts

Der LTU-Sanierer bekräftigte, Air Berlin nur als Ganzes übernehmen zu wollen: «Entweder alles oder gar nichts», so Wöhrl. In Richtung der Gläubiger sagte er: «Am Ende des Tages ist es für euch vielleicht das viel bessere Geschäft, als wenn diese Airline zerschlagen wird.»

Mit Blick auf die Meldungen, dass er aus dem Bieterrennen ausgestiegen sei, verwies Wöhrl auf ein Missverständnis. Dies beruhe darauf, «dass eine große Presseagentur unsere Pressemitteilung nur bis zu Hälfte gelesen hat», so der Unternehmer.



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