Privatjet am Boden: Die Flüge mit Privatflugzeugen steigen an.

PrivatflügeWo auf der Welt wieder mehr Business-Jets abheben

Während die Airlines weiterhin stark leiden, erholt sich die Business-Fliegerei wieder. Aber nicht überall sieht es gleich gut aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit vergangenem März gleichen die Passagierzahlen der Airlines teils denen der 50er-Jahre. Massive Buchungseinbrüche und Reisebeschränkungen verhindern eine baldige Regeneration, erst 2024 rechnet der Airline-Dachverband Iata mit einer Erholung. Nicht alle Segmente der Branche wurden allerdings gleich stark von der Corona-Krise getroffen.

Zwischen den Frachtairlines, die von der Krise teils sogar profitieren  und den leidenden Passagierfluggesellschaften liegt die Business-Fliegerei. Sie nähert sich langsam dem Vorkrisenniveau. Allerdings nur auf globaler Ebene. Nicht überall sieht es gleich gut aus.

Tiefpunkt im April

Vor bald einem Jahr markierte der April einen neuen Tiefpunkt. Mit gerade einmal 62.103 Flügen verloren die Privatflugzeuge rund 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 259.004 Starts. Das zeigen Daten des Hamburger Luftfahrtdatenanbieters Wingx Advance. Im Mai erholte sich die Lage wieder etwas, fast doppelt so viele Flüge wie im Monat zuvor fanden statt.

Wie auch für die Passagierflüge ging es gegen im Sommer 2020 wieder bergauf, allerdings brach der Positivtrend der Businessjets nicht wieder so stark ein. Ab Juli 2020 konnte die Branche, wie im Vorjahr, monatlich über 200.000 Flüge vorweisen. Global resultierte 2020 immerhin noch ein Minus von 26 Prozent auf 2.289.663 Flüge im Jahr. Inzwiischen liegt die Branche nur noch 10 Prozent unter dem Niveau vom selben Zeitraum vor der Pandemie.

Südamerika hat die Nase vorne

Schon im September 2020 gelang es Südamerika, mehr Business-Flüge zu verzeichnen als ein Jahr zuvor. Auch Asien, Afrika und Ozeanien konnten bis Februar 2021 ihr Niveau von 2019 übertreffen. Lediglich Nordamerika und Europa liegen zurück.

Während Amerika noch immer 15 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt, hat Europa sogar noch rund 25 Prozent aufzuholen, um wieder auf Vorkrisenniveau zu sein.

Gewinner und Verlierer

Viel schlimmer sieht es bei den Airlines aus, 52 Prozent weniger Passagierflieger sind unterwegs als im Vorjahr. Der einzige Gewinner ist der Luftfrachtverkehr, er konnte seit Beginn der Pandemie um 10 Prozent zulegen.

Mehr zum Thema

Frankfurt rechnet 2021 mit 35 bis 45 Prozent des Passagieraufkommens von 2019

Frankfurt rechnet 2021 mit 35 bis 45 Prozent des Passagieraufkommens von 2019

Platz 2: <strong>Bombardier</strong>. Von allen Herstellern konnten die Kanadier das größte Plus erzielen. Mit 138 übergebenen Jets warten es 15 mehr als im Vorjahr.

Pandemie ließ auch Auslieferungen von Businessjets sinken

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin