Privatjet am Boden: Die Flüge mit Privatflugzeugen steigen an.

PrivatflügeWo auf der Welt wieder mehr Business-Jets abheben

Während die Airlines weiterhin stark leiden, erholt sich die Business-Fliegerei wieder. Aber nicht überall sieht es gleich gut aus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Seit vergangenem März gleichen die Passagierzahlen der Airlines teils denen der 50er-Jahre. Massive Buchungseinbrüche und Reisebeschränkungen verhindern eine baldige Regeneration, erst 2024 rechnet der Airline-Dachverband Iata mit einer Erholung. Nicht alle Segmente der Branche wurden allerdings gleich stark von der Corona-Krise getroffen.

Zwischen den Frachtairlines, die von der Krise teils sogar profitieren  und den leidenden Passagierfluggesellschaften liegt die Business-Fliegerei. Sie nähert sich langsam dem Vorkrisenniveau. Allerdings nur auf globaler Ebene. Nicht überall sieht es gleich gut aus.

Tiefpunkt im April

Vor bald einem Jahr markierte der April einen neuen Tiefpunkt. Mit gerade einmal 62.103 Flügen verloren die Privatflugzeuge rund 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 259.004 Starts. Das zeigen Daten des Hamburger Luftfahrtdatenanbieters Wingx Advance. Im Mai erholte sich die Lage wieder etwas, fast doppelt so viele Flüge wie im Monat zuvor fanden statt.

Wie auch für die Passagierflüge ging es gegen im Sommer 2020 wieder bergauf, allerdings brach der Positivtrend der Businessjets nicht wieder so stark ein. Ab Juli 2020 konnte die Branche, wie im Vorjahr, monatlich über 200.000 Flüge vorweisen. Global resultierte 2020 immerhin noch ein Minus von 26 Prozent auf 2.289.663 Flüge im Jahr. Inzwiischen liegt die Branche nur noch 10 Prozent unter dem Niveau vom selben Zeitraum vor der Pandemie.

Südamerika hat die Nase vorne

Schon im September 2020 gelang es Südamerika, mehr Business-Flüge zu verzeichnen als ein Jahr zuvor. Auch Asien, Afrika und Ozeanien konnten bis Februar 2021 ihr Niveau von 2019 übertreffen. Lediglich Nordamerika und Europa liegen zurück.

Während Amerika noch immer 15 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt, hat Europa sogar noch rund 25 Prozent aufzuholen, um wieder auf Vorkrisenniveau zu sein.

Gewinner und Verlierer

Viel schlimmer sieht es bei den Airlines aus, 52 Prozent weniger Passagierflieger sind unterwegs als im Vorjahr. Der einzige Gewinner ist der Luftfrachtverkehr, er konnte seit Beginn der Pandemie um 10 Prozent zulegen.

Mehr zum Thema

Frankfurt rechnet 2021 mit 35 bis 45 Prozent des Passagieraufkommens von 2019

Frankfurt rechnet 2021 mit 35 bis 45 Prozent des Passagieraufkommens von 2019

Platz 2: <strong>Bombardier</strong>. Von allen Herstellern konnten die Kanadier das größte Plus erzielen. Mit 138 übergebenen Jets warten es 15 mehr als im Vorjahr.

Pandemie ließ auch Auslieferungen von Businessjets sinken

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies