Smartwings Boeing 737-700: The airline is in trouble.

TschechienWirbel um Staatsbeteiligung an Smartwings

Soll der Staat bei Smartwings und CSA Czech Airlines einsteigen? Oder die Fluglinien sogar ganz übernehmen? In Tschechien ist eine heiße Debatte entbrannt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Chef hält sich offiziell heraus. Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš möchte sich nicht in eine Debatte über einen Einstieg des Staates bei der Smartwings-Gruppe einmischen, Denn er ist mit deren größten Gesellschaftern Jiří Šimáně und Jaromír Šmejkal bekannt.

Die Idee einer Verstaatlichung des Luftfahrtunternehmens ins Gespräch gebracht hat Verkehrsministers Karel Havlíček. Er sagte, eine vollständige Übernahme des Luftfahrtunternehmens sei eine Möglichkeit. Er stuft die Gruppe, zu der die Fluglinien Smartwings und CSA Czech Airlines gehören, als systemrelevant ein.

Smartwings will Kredite statt Einstieg

Rette man das Unternehmen in der Corona-Krise nicht, würde nicht nur der Flughafen Prag seinen größten Kunden verlieren, sondern auch etliche kleinere Airports Schwierigkeiten bekommen, argumentierte der Verkehrsminister. Havlíček betonte, der Staat habe die Möglichkeit, Smartwings nach der Krise wieder zu verkaufen. Als Reaktion auf den Vorschlag des Verkehrsministers heiß es zuerst, Smartwings sei für jede Hilfe offen und Finanzministerin Alena Schillerova unterstütze Havlíčeks Idee.

Kurz danach erklärte Smartwings aber, man lehne einen staatlichen Einsteig ab und wünsche sich lediglich Hilfe in Form von Krediten oder Kreditgarantien. Auch die Finanzministerin stellte sich plötzlich gegen eine 100-prozentige Beteiligung des Staates. Lediglich die Übernahme eines Anteiles sei eine Option.

CSA fliegt wieder internationale Routen

Schillerova erklärte, in jedem Fall müsse man zuerst die wirtschaftlichen Kennzahlen des Unternehmens prüfen, das schon unter dem Grounding der Boeing 737 Max leidet. Zudem sei die Frage, wie der chinesische Gesellschafter reagiere. Die Smartwings-Gruppe gehört zu 50,1 der Unimex Group der Unternehmer Šimáně und Šmejkal und zu 49,9 Prozent der staatlichen chinesischen Investmentfirma Citic, die sich noch nicht äußerte.

Derweil hat CSA am Montag (18. Mai) wieder internationale Flüge aufgenommen. Sie gehen von Prag nach Paris, Amsterdam und Frankfurt. Am 21. Mai kommt Stockholm hinzu, am 25. Mai Bukarest.

Mehr zum Thema

Der Airbus A330-300: Mittlerweile nicht mehr in der Luft.

CSA gibt einzigen Langstreckenflieger ab

Airbus A330 von CSA: Aktuell keine Flüge.

CSA muss einzige Langstreckenverbindung stoppen

Boeing 737 Max in den Farben von Travel Service: Die Tschechen bekommen das erste Exemplar 2018.

Travel Service stockt Order bei Boeing auf

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack