Etwas luxuriöser ist es im Privatjet auf jeden Fall.

Die Privatjet-Schnäppchen

Wenn man richtig sucht, dann kann man für den Preis eines Erste-Klasse-Tickets auch mit einem Privatjet fliegen. Fast, zumindest.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

«Das kleine schmutzige Geheimnis unserer Branche ist: Ein Großteil unserer Flüge sind leer», verriet Alex Wilcox einmal der New York Times. Oft genug passiere es, dass ein Privatjet den Rückflug leer antrete, weil der Auftrag erledigt ist. Wilcox ist Chef der Privatjet-Charterfirma Jetsuite. Und er hat durch das schwierige wirtschaftliche Umfeld einen Wandel beobachtet. «Früher wäre man ausgelacht worden, wenn man gefragt hätte: «Ich gebe Euch 500 Dollar, nehmt ihr mich mit?

Heute ist das ganz anders, die Rezession hat die Sichtweise auf die Dinge geändert», so Wilcox. Sein Unternehmen begann daher schon im vergangenen Jahr, 499-Dollar-Angebote für Last-Minute-Plätze im Privatjet zu vergeben. Und die seien beliebt. Immerhin könne man so den Treibstoff zahlen.

Social Media nutzen

Ein Geschäft daraus gemacht haben Community-Unternehmen wie etwa Socialflights. «Wir definiren die First Class», heißt es auf der Webseite. Die Preise dort beginnen schon bei 300 Dollar für einen Inlandsflug. Die laut eigenen Angaben rund 14'000 Mitglieder können auf ein Netz von 99 Charter-Anbietern mit insgesamt rund 600 Jets zurückgreifen. Das Ziel, schreiben die Macher auf der Homepage, sei es die Nachfrage und das Angebot effizient zu verbinden. Und so das beste Geschäft mit den neuen digitalen Möglichkeiten zu machen. Mitglieder können auch den Nachrichten-Service nutzen, wenn sie über frei werdende Plätze informiert werden wollen.

Rund 40 Prozent der Privat-Jet-Flüge seien so genannte Empty Legs, berichtet das europäische Unternehmen AirPartner aus Großbritannien. Daher bietet es den Empty-Leg-Service. Bis zu 60 Prozent der Kosten könne man sparen, wenn man sich dafür anmeldet. Diese Legs entstünden in den Routenplänen von Privatjets, die schon von einem Kunden gebucht sind - auch bekannt als Hauptcharter. Doch das gute Preis-Leistungsverhältnis habe auch einen Nachteil. Es liege «in der Natur der Sache, dass die Verfügbarkeit nicht garantiert werden kann». Neben dem nötigen Kleingeld – ein Economy-Ticket ist weiterhin deutlich billiger — sollte der Reisende in diesen Fällen also auch noch ein gutes Zeitpolster mitbringen.

Mehr zum Thema

Das Herzstück der Boeing 747-400 ist ein goldener Thron: Die Maschine soll rund 450 Millionen Dollar gekostet haben.

Fußballer zeigt Boeing 747 mit goldenem Thron

Businessjet: Dreht Frankreich an der Preisschraube?

Frankreichs Regierung befürwortet Kerosinsteuer für Privatjets

Mops: Nicht einfach zu transportieren.

Wenn Tiere im Privatjet mitfliegen

Fahrerloser Tesla fährt in Businessjet

Fahrerloser Tesla fährt in Businessjet

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack