Das iPad soll ein Teil der Evolution des Unterhaltungsprogrammes werden.

Wie iPads das Reisen verändern

Tablets an Bord gibt es bei immer mehr Fluglinien. Nun testen sie, was man alles damit anfangen kann.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Jede Woche bekommen wir von Kunden und unserem Team neue Ideen, wie man Board Connect nutzen kann», sagt der Leiter vom Lufthansa-Systems Regionalmanagement Asien/Pazifik, Olivier Krüger. Ein 3G-Modem und fünf Verbindungspunkte in der Kabine kreieren ein eigenes Internet an Bord. Reisende können sich dort mit ihren eigenen Geräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones einloggen. Das soll nun ganz neue Möglichkeiten der Unterhaltung eröffnen. Neben Filmen und Musik erwägen die Entwickler, ein breites Angebot an Magazinen und Zeitungen und E-Books zur Verfügung zu stellen. Auch Spiele seien etwas, an dem man arbeite. So könnten Passagiere dann sogar gegen ihre Mitreisenden antreten. «Das ist definitiv unser Plan» so Krüger gegenüber dem Magazin Australian Business Traveller. Eigentlich kreiere man einfach ein eigenes Internet an Bord. Passagiere könnten sich dann auch in Chat-Rooms mit ihrer Sitznummer einloggen und sich für ein gemeinsames Spiel verabreden.

Auch Shopping soll bald möglich sein. Nicht nur Duty-Free-Produkte, sondern auch Musik oder Filme werden angeboten. Wenn ein Passagier dann zum Beispiel an Bord einen Film sieht, der ihm so gut gefällt, dass er ihn der Familie mitbringen will, kann er ihn einfach kaufen. Dasselbe gelte für Serien. Ist man nach ein paar Folgen auf den Geschmack gekommen, so kann man danach einfach die ganze Staffel erstehen - das gehe sowohl als digitale Kopie oder als DVD-Bestellung nach Hause.

Neue Service-Möglichkeiten

Als nächster Schritt könnte sogar Live-TV folgen. Einige Airlines bieten das bereits im konventionellen Unterhaltungsprogramm an, Board Connect will es nun auch auf die mobilen Geräte bringen. So könnten Passagiere dann ihre Lieblings-Sportveranstaltung auch über den Wolken verfolgen. Mehr auf den Service konzentriert sich eine andere Idee: So könnten Passagiere in Zukunft ihr Essen direkt über das Bord-Internet bestellen.

Wer nun denkt oder fürchtet, die guten alten Bildschirme in den Sitzen hätten ausgedient, der irrt. Das neue Angebot bedeutet, so Experten, keine Revolution des Iinflight-Entertainment, wie es bisher bekannt ist - vielmehr ist es Teil der Evolution. Airlines können so einfach ihr Unterhaltungsangebot ausweiten, ohne große Mehrkosten zu generieren.

Mehr zum Thema

iPad Mini von Lufthansa: Es soll die Arbeit des Kabinenpersonals erleichtern.

Lufthansa-Flugbegleiter erhalten iPads

Feuer in der Kabine: So sah es beim FAA-Test aus

Wenn Tablets zur Gefahr werden

Blick aus dem Fenster eines Jets von Hawaiian: Bald gibts neues Unterhaltungsprogramm.

iPad Mini für (fast) alle!

iPad-Hüllen sollen Reisende locken

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil