Gold: In Indien ist der Markt riesig.

Spicejet und IndigoWenn Airline-Crews in Schmuggel verstrickt sind

In Indien wurden mehrere Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter dabei erwischt, wie sie Gold schmuggelten. Das kommt öfter vor, als man denkt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Indien ist einer der wichtigsten Abnehmermärkte für Gold. Und offenbar hat das zur Folge, dass auch viel von dem Edelmetall ins Land geschmuggelt wird. Darein sind auch Mitarbeitende von Fluggesellschaften verwickelt. Crews von Spicejet und Indigo wurden als Mitglieder eines Schmugglerrings verhaftet, schreibt die Zeitung Times of India.

Insgesamt sieben Personen wurden am Indira Ghandi Airport in Neu Delhi festgenommen, vier davon arbeiten bei Fluggesellschaften. Sie sollen versucht haben, Gold im Wert von umgerechnet rund 100.000 Euro ins Land zu schmuggeln. Indigo bestätigte die Meldung und erklärte, man kooperiere vollständig mit den Behörden.

Kurz vor dem Zoll das Gold übergeben

Offenbar wurde den Airline-Angestellten das Gold erst kurz vor dem Zoll gegeben – im aktuellen Fall von Passagieren, die aus Jeddah eingereist waren. Tatsächlich kommt es immer wieder dazu, dass Mitarbeitende von Fluggesellschaften in Schmuggel verwickelt sind. Vor einigen Jahren ermahnte die Regierung gar die Nationalfluglinie Air India, dass sie zu lax mit dem Thema umgehe.

Nicht nur in Indien ist das ein Problem. Erst kürzlich wurden ein Flugbegleiter und zwei Flugbegleiterinnen von Tunisair nach Ankunft ihres Fluges in Marseille von den französischen Zollbehörden festgenommen. Dem Trio werden Schmuggel und Zollvergehen vorgeworfen. Tunisair bestätigte den Vorfall.

iPhone-Schmuggel an Bord von Aeroflot

Im vergangenen Herbst teilte das FBI mit, man ermittle gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der russischen Staatsfluggesellschaft Aeroflot. Zehn Personen wurden angeklagt, gestohlene Waren im Wert von 50 Millionen Dollar geschmuggelt zu haben – mithilfe von Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern. Bei Durchsuchungen des Gepäcks von Aeroflot-Crews habe man unter anderem iPhones, iPads, und Apple Watches gefunden.

Bei Korean Air war das Problem sogar noch extremer. Dort wurde bekannt, dass die Besitzerfamilie offenbar über Jahre Luxusgüter mit der Airline ins Land geschmuggelt hatte. Zwischen April 2009 und Mai 2018 sollen sie insgesamt mehr als Tausend Luxusgegenstände und Esswaren nach Korea geschmuggelt haben, heißt es. Bei 132 weiteren Gegenständen, hauptsächlich Möbeln –darunter mehreren Badewannen – habe man diese falsch deklariert. Sie seien als Eigentum von Korean Air beschrieben worden, gingen aber an die Familie.

Mehr zum Thema

Frachtgeschäft von Qantas: Besonders stark betroffen.

Gangmitglieder haben Qantas infiltriert

Aeroflot-A330 im Anflug auf New York JFK: Die betroffenen Crews dürfen nicht mehr in die USA.

Aeroflot-Crews schmuggelten angeblich gestohlene iPhones

Airbus A330 Neo: Garuda besitzt bereits drei A330-900.

Airline-Chef schmuggelte Harley auf Überführungsflug

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg