Surferin auf einer Welle: Ihr Hobby kann teuer werden.

Mit wem Surfer gut fliegen

Die Tarife der Fluggesellschaften für Surfbretter sind oftmals kompliziert und mitunter gar prohibitiv hoch. Eine Übersicht.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die langen Ferien sind vorbei, die Strände lichten sich. Da ist der Reiz groß, gerade jetzt an eine schöne Küste zu fliegen. Erholung ohne Massen. Doch wer in den Urlaub sein Surfboard mitnehmen will, erlebt immer wieder böse Überraschungen. Das zeigt eine Übersicht, welche die spanische Filiale des Flugvergleichsportals Skyscanner zusammenstellte. Von gratis bis prohibitiv teuer gehen die oftmals auch sehr komplizierten Tarife, welche Fluggesellschaften für die Wellenbretter verrechnen. Im Extremfall kann das Gepäck gar teuerer werden als das Flugticket selbst.

Besonders großzügig zeigt sich Air Berlin. Bei der deutschen Fluggesellschaft ist das Brett gratis, wenn es einziges aufgegebenes Gepäckstück ist und weniger als 23 Kilogramm wiegt. Allerdings gilt das nicht für den tiefsten Tarif «Just Fly». Auch Air France nimmt Surfboards kostenlos mit, allerdings nur wenn sie kürzer als 107 Zentimeter sind. Die Schwester-Airline KLM und die Partnerin Delta kennen dieselben Preise. Sonst kostetet es bei den drei Anbietern gleich 55 bis 110 Euro pro Strecke. Bei Alitalia gelten als Freigrenze 23 Kilo und 200 Zentimeter, bei British Airways 23 Kilo, 200 Zentimeter Länge und 75 Zentimeter Breite.

Kurze Bretter im Vorteil

Lufthansa kann für Surfer bereits teurer werden. Die deutsche Fluglinie verrechnet nur für ganz kleine Bretter unter 158 Zentimeter Umfang (Höhe plus Breite plus Tiefe) nichts. Danach kostet es 50 Euro auf Europaflügen und 100 Euro auf Interkontinentalstrecken. Günstiger ist ihre Schweizer Tochter Swiss. Sie verzichtet auf die Maximalgrösse. Surfer, die eher in entferntere Paradiese entfliehen und sich nicht vor einem Zwischenhalt scheuen, fliegen auch mit Qatar gut. Bis 23 Kilogramm sind Bretter bei der Golfairline generell kostenlos.

Die Billigairlines verlangen zwar generell Geld für Surfboards. Aber sie habe dafür eine transparente Preisstruktur. Bei Easyjet kosten sie bei Online-Checkin 35 Euro, bei Ryanair 50 Euro. Die spanische Vueling verlangt 45 Euro. Ihre Mutter Iberia dagegen gehört zu den surferunfreundlichsten Airlines. Sie verrechnet 150 Euro pro Strecke.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterinnen von Asiana Airlines: Dürfen nicht mehr allen helfen.

Kabinenpersonal darf nicht mehr mit dem Handgepäck helfen

Ein 800 Meter langer Tunnel verbindet ...

Wie der Koffer zum Flugzeug kommt

Cannabis und Handgepäck am Flughafen: Auf Inlandsflügen passt das nun zusammen.

Cannabis darf auf deutschen Inlandsflügen mit an Bord

Gepäckband am Flughafen: Der Mann behauptete, seine Koffer seien nicht angekommen.

Swiss will verlorenes Gepäck dank Airtags schneller finden

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies