Surferin auf einer Welle: Ihr Hobby kann teuer werden.

Mit wem Surfer gut fliegen

Die Tarife der Fluggesellschaften für Surfbretter sind oftmals kompliziert und mitunter gar prohibitiv hoch. Eine Übersicht.

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Die langen Ferien sind vorbei, die Strände lichten sich. Da ist der Reiz groß, gerade jetzt an eine schöne Küste zu fliegen. Erholung ohne Massen. Doch wer in den Urlaub sein Surfboard mitnehmen will, erlebt immer wieder böse Überraschungen. Das zeigt eine Übersicht, welche die spanische Filiale des Flugvergleichsportals Skyscanner zusammenstellte. Von gratis bis prohibitiv teuer gehen die oftmals auch sehr komplizierten Tarife, welche Fluggesellschaften für die Wellenbretter verrechnen. Im Extremfall kann das Gepäck gar teuerer werden als das Flugticket selbst.

Besonders großzügig zeigt sich Air Berlin. Bei der deutschen Fluggesellschaft ist das Brett gratis, wenn es einziges aufgegebenes Gepäckstück ist und weniger als 23 Kilogramm wiegt. Allerdings gilt das nicht für den tiefsten Tarif «Just Fly». Auch Air France nimmt Surfboards kostenlos mit, allerdings nur wenn sie kürzer als 107 Zentimeter sind. Die Schwester-Airline KLM und die Partnerin Delta kennen dieselben Preise. Sonst kostetet es bei den drei Anbietern gleich 55 bis 110 Euro pro Strecke. Bei Alitalia gelten als Freigrenze 23 Kilo und 200 Zentimeter, bei British Airways 23 Kilo, 200 Zentimeter Länge und 75 Zentimeter Breite.

Kurze Bretter im Vorteil

Lufthansa kann für Surfer bereits teurer werden. Die deutsche Fluglinie verrechnet nur für ganz kleine Bretter unter 158 Zentimeter Umfang (Höhe plus Breite plus Tiefe) nichts. Danach kostet es 50 Euro auf Europaflügen und 100 Euro auf Interkontinentalstrecken. Günstiger ist ihre Schweizer Tochter Swiss. Sie verzichtet auf die Maximalgrösse. Surfer, die eher in entferntere Paradiese entfliehen und sich nicht vor einem Zwischenhalt scheuen, fliegen auch mit Qatar gut. Bis 23 Kilogramm sind Bretter bei der Golfairline generell kostenlos.

Die Billigairlines verlangen zwar generell Geld für Surfboards. Aber sie habe dafür eine transparente Preisstruktur. Bei Easyjet kosten sie bei Online-Checkin 35 Euro, bei Ryanair 50 Euro. Die spanische Vueling verlangt 45 Euro. Ihre Mutter Iberia dagegen gehört zu den surferunfreundlichsten Airlines. Sie verrechnet 150 Euro pro Strecke.

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