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Wartungspanne

Airbus A380 von Emirates fällt auf die Nase

Wartungspanne bei Emirates: Während einer Routineuntersuchung kollabierte das Bugfahrwerk eines Airbus A380. Das Flugzeug wurde stark beschädigt.

Twitter

Beschädigter Airbus A380: Das Bugfahrwerk knickte ein.

Bei den regelmäßigen Wartungschecks werden Flugzeuge im Hangar grundlegend überprüft und wieder in Schuss gebracht. Bei Emirates passierte nun dabei genau das Gegenteil. Ein Airbus A380 fiel bei einer Routineuntersuchung in Dubai mit der Nase auf den Boden. Er wurde schwer beschädigt.

Anscheinend kollabierte das Bugfahrwerk des Superjumbos. Bei Twitter tauchte ein Bild auf, das den A380 mit dem vorderen Rumpf auf dem Boden liegend in einem Wartungshangar zeigt. Die Nase, in der sich das Wetterradar befindet, ist aufgeplatzt und abgebrochen. Über den ausgefahrenen Klappen des vorderen Fahrwerks sind Einbuchtungen zu sehen.

Untersuchung eingeleitet

Der Vorfall habe sich vergangenen Dienstag (20. August) ereignet, teilte Emirates dem Fachportal Flightglobal mit. Das Flugzeug habe sich gerade in einem sogenannten A-Check befunden, der ungefähr alle zwei Monate erfolgt. Mitarbeiter seien beim Unfall nicht verletzt worden.

Über das Ausmaß der Schäden macht die Airline bisher keine Angaben, ebensowenig darüber, wie lange das Flugzeug ausfallen wird. Auch was das Einknicken des Fahrwerks verursachte, ist bisher unbekannt. Emirates teilte mit, man habe eine interne Untersuchung eingeleitet.

A380 erst vier Jahre alt

Bei dem Flugzeug handelt es sich um den Airbus A380 mit der Seriennummer MSN200 und dem Kennzeichen A6-EOP. Dieser wurde 2015 gebaut und gehört somit zu den jüngeren XL-Fliegern von Emirates. Die Golfairline betreibt derzeit mehr als 110 Exemplare des A380, von dem sie 2008 ihren Ersten erhielt.



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