American AirlinesVon Dallas nach Los Angeles in zwölf Stunden

Statt in Tokio fanden sich die Passagiere eines Fluges von American Airlines nach einem halben Tag Flugzeit wieder im Ausgangsland wieder. Grund war ein Naturereignis.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Flug AA61 sollte die Gäste von Dallas nach Tokio bringen. 12:55 Stunden Flugzeit werden für die Strecke eigentlich angegeben. Die Boeing 787-9 von American Airlines landete am 28. Maietwas früher, nach 11 Stunden und 50 Minuten. Doch statt in Tokio fanden die Reisenden sich im selben Land wieder, in dem sie gestartet waren: Der Dreamliner landete in Los Angeles.

Die Entscheidung umzukehren, traf die Cockpitbesatzung etwa siebeneinhalb Stunden nach dem Start. Kurz vor Erreichen der Datumsgrenze drehte das Flugzeug wieder in Richtung Festland ab. Vier Stunden und 20 Minuten später landete es am Flughafen LAX.

Vulkan spuckte Aschewolke

Der Grund für die Umkehr nach mehr als der Hälfte des Fluges: Der Vulkan Bezymianny auf der russischen Halbinsel Kamchatka ist seit ein paar Tagen aktiv. Er spuckte zum Zeitpunkt des Fluges eine Aschewolke aus, die bis in über 10.000 Meter Höhe reichte, berichtet das Portal Volcano Discovery. Und: Sie reiche offenbar bis in die Flugstrecke von AA61 hinein - obwohl amerikanische Fluggesellschaften den russischen Luftraum wegen Flugverboten infolge des Angriffskrieges in der Ukraine meiden.

Der Dreamliner von American Airlines war nicht das einzige Flugzeug, das zu dieser Zeit auf der Strecke unterwegs war. Doch die Maschine kehrte als einzige um. United-Airlines-Flug UA837 von San Francisco nach Tokio sollte laut dem Portal One Mile at A Time etwa zur gleichen Zeit ankommen. Das Flugzeug führte seinen Flug trotzdem fort, obwohl die Flugzeit aufgrund einer Umleitung etwa eine Stunde länger als üblich war: 11 Stunden und 10 Minuten.

Gründe können vielfältig sein

Auch der United-Airlines-Flug UA7 von Houston nach Tokio sollte etwa zur gleichen Zeit ankommen, und brauchte wegen einer Umleitung eine Stunde länger. Der Jet war nach 13 Stunden und 55 Minuten am Ziel.

Die Gründe, warum das Cockpiterpsonal von American Airlines zur Umkehr entschieden, können vielfältig sein. Vielleicht wären sonst nicht genügend Treibstoffreserven vorhanden gewesen. Vielleicht entschieden sie schlicht konservativer als die Kolleginnen und Kollegen der anderen Flüge. Inzwischen sind die Flieger auf den entsprechenden Strecken wieder normal unterwegs.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von KLM mit der Kennung PH-BFT: Der Jet drehte um.

11-Stunden-Flug nach Nirgendwo wegen Vulkan, Visa und Pferden

Aschewolke des Vulkans Raung: Aus der Luft ist sie sehr gut zu sehen.

Asche vom Vulkan Raung trifft Flughafen Bali hart

Airlines annullieren Flüge nach La Palma und La Gomera

Airlines annullieren Flüge nach La Palma und La Gomera

ticker-american-airlines

American Airlines stockt Flüge nach Caracas auf

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies