American AirlinesVon Dallas nach Los Angeles in zwölf Stunden

Statt in Tokio fanden sich die Passagiere eines Fluges von American Airlines nach einem halben Tag Flugzeit wieder im Ausgangsland wieder. Grund war ein Naturereignis.

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Flug AA61 sollte die Gäste von Dallas nach Tokio bringen. 12:55 Stunden Flugzeit werden für die Strecke eigentlich angegeben. Die Boeing 787-9 von American Airlines landete am 28. Maietwas früher, nach 11 Stunden und 50 Minuten. Doch statt in Tokio fanden die Reisenden sich im selben Land wieder, in dem sie gestartet waren: Der Dreamliner landete in Los Angeles.

Die Entscheidung umzukehren, traf die Cockpitbesatzung etwa siebeneinhalb Stunden nach dem Start. Kurz vor Erreichen der Datumsgrenze drehte das Flugzeug wieder in Richtung Festland ab. Vier Stunden und 20 Minuten später landete es am Flughafen LAX.

Vulkan spuckte Aschewolke

Der Grund für die Umkehr nach mehr als der Hälfte des Fluges: Der Vulkan Bezymianny auf der russischen Halbinsel Kamchatka ist seit ein paar Tagen aktiv. Er spuckte zum Zeitpunkt des Fluges eine Aschewolke aus, die bis in über 10.000 Meter Höhe reichte, berichtet das Portal Volcano Discovery. Und: Sie reiche offenbar bis in die Flugstrecke von AA61 hinein - obwohl amerikanische Fluggesellschaften den russischen Luftraum wegen Flugverboten infolge des Angriffskrieges in der Ukraine meiden.

Der Dreamliner von American Airlines war nicht das einzige Flugzeug, das zu dieser Zeit auf der Strecke unterwegs war. Doch die Maschine kehrte als einzige um. United-Airlines-Flug UA837 von San Francisco nach Tokio sollte laut dem Portal One Mile at A Time etwa zur gleichen Zeit ankommen. Das Flugzeug führte seinen Flug trotzdem fort, obwohl die Flugzeit aufgrund einer Umleitung etwa eine Stunde länger als üblich war: 11 Stunden und 10 Minuten.

Gründe können vielfältig sein

Auch der United-Airlines-Flug UA7 von Houston nach Tokio sollte etwa zur gleichen Zeit ankommen, und brauchte wegen einer Umleitung eine Stunde länger. Der Jet war nach 13 Stunden und 55 Minuten am Ziel.

Die Gründe, warum das Cockpiterpsonal von American Airlines zur Umkehr entschieden, können vielfältig sein. Vielleicht wären sonst nicht genügend Treibstoffreserven vorhanden gewesen. Vielleicht entschieden sie schlicht konservativer als die Kolleginnen und Kollegen der anderen Flüge. Inzwischen sind die Flieger auf den entsprechenden Strecken wieder normal unterwegs.

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