So sieht die neue Airline aus: Welchen FLugzeugtyp sie verwenden wird, ist noch nicht klar.

Erste Billigairline für Kolumbien

Im nächsten Frühjahr plant Viva Colombia zu starten. Die neue Fluglinie will den verkrusteten Markt aufmischen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In den nächsten Wochen wollen sich die Verantwortlichen entscheiden, auf welchen Flugzeugtypen sie setzen. Man sei im Auswahlprozess bereits weit fortgeschritten, sagte Firmenchef Frederick Jacobsen der Zeitung Portafolio. Es würden entweder Boeing 737-800 oder Airbus A-320 sein. Darin sieht er einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, die ältere Flotten hat. So könne man tiefere Kosten erreichen, so Jacobsen.

Im Mai 2012 plant Viva Colombia die ersten Flüge. Die Verantwortlichen sehen in ihrem Konzept großes Potential. Sie wollen diejenigen Kolumbianer ansprechen, die bislang nicht fliegen. Leute, die auch für Strecken von sechs Stunden und mehr den Bus nehmen - weil der viel billiger ist als die bestehenden Airlines. Hier will Viva Colombia punkten und mit sehr günstigen Tarifen die Leute abholen. «Die Gruppe der Kolumbianer, die bisher nicht mit dem Fugzeug reisen, umfasst 34 Millionen Menschen» so Jacobsen zu Portafolio.

Wenig Konkurrenz

Airlines wie Avianca und Copa Airlines bieten heute zwar viele Flüge im Inland an. Die Konkurrenz ist indes noch gering, die Preise entsprechend hoch. Das wollen die Verantwortlichen von Viva Colombia mit ihrem klassischen Lowcost-Modell - nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, einheitliche Flotte, keine Extras an Bord - ändern.

Mehr zum Thema

ticker-avianca

Avianca nimmt Flüge nach Venezuela wieder auf

ticker-avianca

Avianca verbindet Bogotá und Maracaibo

ticker-avianca

Avianca plant markanten Ausbau Richtung USA

Boeing 787 von Avianca: Ein Influencer soll eine Stinkbombe während eines Transatlantikfluges gezündet haben.

Influencer zündet Stinkbombe auf Transatlantikflug – Avianca streicht Rückflug und droht mit Klage

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies