Mit Klebeband repariert: Ein Loch in der Abdeckung über einem Triebwerk hinderte eine Maschine von VivaAerobus nicht am Start.

Loch in der TragflächeJet mit Klebeband repariert

Ein Loch im Flügel? Für die mexikanische Airline Viva Aerobus ist das kein Problem. Mitarbeiter flickten das Flugzeug einfach mit Klebeband.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Den Passagieren des Viva-Aerobus-Flugs am Montag (30. Juni) von Monterrey nach Tampico dürfte ganz schön mulmig zumute gewesen sein. In der Abdeckung über dem linken Triebwerk ihres Flugzeuges klaffte ein großes Loch. Mechaniker der mexikanischen Fluglinie flickten es kurz vor dem Start notdürftig mit Klebeband und ließen den Flieger so starten. In der Luft löste sich das Tape aber, das Loch wurde wieder sichtbar.

Einer der Passagiere machte ein Video während des Fluges und postete es bei Youtube. Schnell hatte der Film mehrere Zehntausend Zugriffe. Und auch bei Twitter sorgten Bilder des defekten Fliegers für Aufregung. Viele Nutzer sind empört über den laxen Umgang mit einem Defekt. «Jetzt habe ich Angst», schrieb einer. «In neun Tagen soll ich eigentlich mit Viva Aerobus fliegen.»

Viva Aerobus verteidigt Reparatur

Die Airline «versteht und bedauert zutiefst», ihre Kunden so erschreckt zu haben. Allerdings verteidigte Viva Aerobus das Vorgehen. Das Klebeband sei für solche provisorischen Reparaturen konzipiert und zugelassen. Zwar habe es sich während des Fluges wieder gelöst, die Sicherheit der Passagiere sei aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.

Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing 737-300, die 26,5 Jahre alt ist. Mittlerweile sei der Defekt repariert worden und die Maschine sei wieder regulär in Betrieb, erklärte Viva Aerobus.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack