Dreamliner von Boeing: Heiß begehrt.

Virgin wollte Qantas' Dreamliner

Qantas musste eine Bestellung über 35 Dreamliner stornieren. Und die Konkurrenz reißt sich offenbar um die Jets.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Wir waren schnell, aber nicht schnell genug», resümiert John Borghetti. Der Chef von Virgin Australia gab gegenüber dem der Zeitung The Sidney Morning Herald zu, dass seine Fluggesellschaft kürzlich versuchte, die Dreamliner abzugreifen, die vom großen nationalen Konkurrenten Qantas verschmäht wurden. Doch obwohl man umgehend zum Hörer gegriffen habe und die Boeing-Zentrale anrief, seien die Flugzeuge bereits nicht mehr zu haben gewesen. «Die Nachfrage muss ziemlich groß sein», mutmaßt Borghetti. Für Qantas ist es wohl durchaus auch angenehmer, wenn ein anderer sich die Boeing B787 schnappt, als ausgerechnet Virgin.

Die beiden australischen Fluglinien liefern sich schon länger einen harten Kampf. Der Preiswettbewerb, der durch den Einstieg von Virgin in den australischen Markt entstand, setzt Platzhirsch Qantas zunehmend unter Druck. Und auch Personal hatte Virgin bei Qantas abgeworben. So arbeitete Virgin-Australia-Chef Borghetti etwa genau zu der Zeit der betreffenden Dreamliner-Bestellung noch bei der Konkurrenz. Qantas hatte die Order über 35 Boeing B787 vor einigen Wochen storniert, nachdem die Airline zum ersten Mal seit 17 Jahren einen Verlust verkünden musste. Da es vor allem im internationalen Geschäft harzig läuft und man auf die Ausgaben achten müsse, sei die Bestellung nicht mehr vernünftig, so die Begründung des Managements. Inzwischen ging die Fluggesellschaft mit Emirates eine umfangreiche Kooperation ein, um auf der Langstrecke effizienter zu werden. So strich sie etwa Flüge nach Frankfurt und Singapur. Stattdessen kanalisiert sie diese nun via Dubai.

Virgin setzt auf Langstrecke

Bei Virgin sieht es anders aus. Man habe ohnehin vorgehabt, neue Jets zu bestellen, so Borghetti. Hätte man die Dreamliner von Qantas bekommen, sei es eben eine willkommene Beschleunigung gewesen, so der Airline-Chef. Die Fluggesellschaft plant, ihre Flotte umzukrempeln und eine Reihe neuer Flieger zu bestellen. Dabei konzentriere man sich hauptsächlich auf die Langstrecke. Eigentlich ist aber noch keine Entscheidung gefallen, auf welchen Hersteller man dabei setzt. Nur so viel ist klar: Virgin Australia will entweder den Airbus A350 oder die B787. Innerhalb der nächsten 12 Monate soll die Entscheidung fallen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

ticker-airbus-konzern-

Airbus mit Rekordaufträgen und höherem Gewinn im Jahr 2025

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack