Dreamliner von Boeing: Heiß begehrt.

Virgin wollte Qantas' Dreamliner

Qantas musste eine Bestellung über 35 Dreamliner stornieren. Und die Konkurrenz reißt sich offenbar um die Jets.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Wir waren schnell, aber nicht schnell genug», resümiert John Borghetti. Der Chef von Virgin Australia gab gegenüber dem der Zeitung The Sidney Morning Herald zu, dass seine Fluggesellschaft kürzlich versuchte, die Dreamliner abzugreifen, die vom großen nationalen Konkurrenten Qantas verschmäht wurden. Doch obwohl man umgehend zum Hörer gegriffen habe und die Boeing-Zentrale anrief, seien die Flugzeuge bereits nicht mehr zu haben gewesen. «Die Nachfrage muss ziemlich groß sein», mutmaßt Borghetti. Für Qantas ist es wohl durchaus auch angenehmer, wenn ein anderer sich die Boeing B787 schnappt, als ausgerechnet Virgin.

Die beiden australischen Fluglinien liefern sich schon länger einen harten Kampf. Der Preiswettbewerb, der durch den Einstieg von Virgin in den australischen Markt entstand, setzt Platzhirsch Qantas zunehmend unter Druck. Und auch Personal hatte Virgin bei Qantas abgeworben. So arbeitete Virgin-Australia-Chef Borghetti etwa genau zu der Zeit der betreffenden Dreamliner-Bestellung noch bei der Konkurrenz. Qantas hatte die Order über 35 Boeing B787 vor einigen Wochen storniert, nachdem die Airline zum ersten Mal seit 17 Jahren einen Verlust verkünden musste. Da es vor allem im internationalen Geschäft harzig läuft und man auf die Ausgaben achten müsse, sei die Bestellung nicht mehr vernünftig, so die Begründung des Managements. Inzwischen ging die Fluggesellschaft mit Emirates eine umfangreiche Kooperation ein, um auf der Langstrecke effizienter zu werden. So strich sie etwa Flüge nach Frankfurt und Singapur. Stattdessen kanalisiert sie diese nun via Dubai.

Virgin setzt auf Langstrecke

Bei Virgin sieht es anders aus. Man habe ohnehin vorgehabt, neue Jets zu bestellen, so Borghetti. Hätte man die Dreamliner von Qantas bekommen, sei es eben eine willkommene Beschleunigung gewesen, so der Airline-Chef. Die Fluggesellschaft plant, ihre Flotte umzukrempeln und eine Reihe neuer Flieger zu bestellen. Dabei konzentriere man sich hauptsächlich auf die Langstrecke. Eigentlich ist aber noch keine Entscheidung gefallen, auf welchen Hersteller man dabei setzt. Nur so viel ist klar: Virgin Australia will entweder den Airbus A350 oder die B787. Innerhalb der nächsten 12 Monate soll die Entscheidung fallen.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg