Richard Branson beim Start von Little Red: Wer zuletzt lacht...

Little Red wird eingestelltVirgin scheitert im Inland

Mit Little Red wollte Virgin-Atlantic-Mitgründer Richard Branson British Airways auch im Inland auf die Pelle rücken. Doch er scheiterte. Das Projekt wird beerdigt.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es war eine Kampfansage an die schärfste Konkurrentin. «Nachdem wir vor 29 Jahren mit einem Flugzeug starteten, schließen wir immer weiter zu British Airways auf», sagte Richard Branson im März 2013. Deshalb mache man nun einen weiteren Schritt und starte Inlandsflüge, so der Mitgründer und Mehrheitseigentümer von Virgin Atlantic. Mit der neu lancierten Tochter Little Red bot die britische Fluglinie fortan Flüge zwischen London Heathrow und Manchester, Edinburgh sowie Aberdeen an.

Doch für einmal endet die Reise in einer Niederlage. Wie Virgin Atlantic am Montag (6. Oktober) bekannt gab, wird Little Red nächstes Jahr eingestellt. Die Flüge nach Manchester werden Ende März gestoppt, die nach Schottland im September 2015. Die Auslastung betrug unter 40 Prozent. Little Red schaffte es nicht wie geplant, Umsteigepassagiere auf die Langstreckenflüge von Virgin Atlantic zu locken. In den Fliegern saßen vielmehr mehrheitlich Schnäppchenjäger, die mal nach London wollten.

Möglich dank Landerechten in London Heathrow

Das Projekt wurde möglich, weil die Europäische Kommission nach der Übernahme von BMI durch British Airways die Fluggesellschaft verpflichtete, Landerechte in Heathrow zu verkaufen. Virgin schnappte sich die und startete Little Red. Dazu leaste die Fluglinie vier Airbus A320 von Aer Lingus.

Kürzlich gab Virgin Atlantic auch bekannt, diverse Langstreckenverbindungen einzustellen. Die Destinationen Kapstadt, Mumbai, Tokio und Vancouver werden gestrichen. Dafür kommen neue Ziele und Flüge in den USA hinzu. «Das erlaubt uns unsere Stärken auszuspielen und unser Netz auf Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten zu fokussieren», so Vorstandsvorsitzender Craig Kreeger.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack