Dreamliner von Virgin Atlantic: Die Airline würde Flugzeuge aus London abziehen.

VerlagerungVirgin Atlantic macht Brexit nach Ja zu Brexit

Falls das Vereinigte Königreich aus der EU austreten sollte, wird Virgin Atlantic handeln. Man werde dann der Nachfrage folgen, die in andere Länder abwandere.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

43 Prozent der Bewohner zwischen Brighton und Inverness sagen «Stay», 43 Prozent sagen «Leave». Das Referendum über den Verbleib oder das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird zu einer äußerst knappen Angelegenheit. Noch kann es bis zum Tag der Abstimmung am 23. Juni auf beide Seiten kippen.

Die Chance, dass ein Brexit - ein Austritt von Großbritannien und Nordirland aus der EU – Tatsache wird, verunsichert viele Unternehmen. Eines von ihnen ist Virgin Atlantic. «Für die meisten reiseintensiven Branchen, etwa Beratung, Banking oder Technologie, ist London derzeit so ziemlich das Zentrum Europas», sagt Vorstandsvorsitzender Craig Kreeger. Es sei einfach zu verstehen, dass nach einem Ja der Briten zum Brexit dieses Zentrum woanders hin wandern könnte, meinte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg weiter.

Flieger nach Frankfurt oder Paris

Kreeger nennt als mögliche Ausweichorte Paris und Frankfurt. Dorthin fliegt aber Virgin Atlantic nicht. Das könne man aber ändern, so der Manager. «Unsere Aktiven sind mobil.» Wenn die Nachfrage in einem Markt nachlasse, könne er seine Flieger nehmen und sie anderswo einsetzen, so Kreeger.

Virgin Atlantic befürchtet zudem durch einen Brexit auch eine Schwächung des Pfunds. Das würde wiederum die Reiselust der Briten dämpfen – vor allem in Bezug auf Reisen in die USA. Und die machen 70 Prozent des Geschäfts der Fluggesellschaft aus.

Easyjet und Ryanair kämpfen

Auch Easyjet denkt bereits an die Folgen eines Brexit. Für den Fall eines Austritts aus der EU habe man vorgesorgt, so Vorstandsvorsitzende Carolyn McCall. «Wir haben drei Optionen in der Schublade.» Die wolle sie aber lieber nicht benutzen. Easyjets Fokus liegt vielmehr darauf, Verbrauchern die Vorteile der Teilnahme am Binnenmarkt darzulegen. Dasselbe tut Ryanair.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca