Nach GroundingNiki im Sonderschlussverkauf

In wenigen Tagen verliert die insolvente österreichische Fluglinie ihre Slots. Der Verwalter versucht deshalb, Niki vorher doch noch zu verkaufen. Es gibt vier Interessenten.

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Rund 40.000 Urlauber aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Während sie sich in der Ferne erholten, stellte die Fluggesellschaft den Betrieb ein, die sie irgendwann in den kommenden 14 Tagen wieder hätte nach Hause fliegen sollen. Kurz nach dem Insolvenzantrag groundete Niki am Mittwochabend (13 Dezember) die Flotte von 21 Fliegern.

Für gestrandete Passagiere wurde umgehend eine Rückführungsaktion gestartet. Daran beteiligt waren unter anderen Austrian Airlines, Eurowings, Edelweiß, Germania und Tuifly. Andere Betroffene wurden auf Linienflüge umgebucht.

Preis von Niki deutlich gefallen

Derweil hat Insolvenzverwalter Lukas Flöther eine weitaus schwierigere Aufgabe zu meistern. Er muss versuchen, das Beste aus der verfahrenen Situation zu machen. Er versucht seit Donnerstag, über einen Notverkauf doch noch einen neuen Besitzer für Niki finden zu können. Dabei ist klar: Der Preis wird deutlich tiefer liegen als vor der Einstellung des Flugbetriebes und tiefer als das zurückgezogene Angebot von Lufthansa.

Es ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn in wenigen Tagen entzieht die österreichische Behörde Slots Austria Niki die wertvollen Start- und Landerechte und platziert sie bei anderen Fluggesellschaften. Das will Flöther verhindern, denn dann ist Niki endgültig wertlos. Noch gibt es offenbar vier Interessenten. Zu ihnen gehören die Condor-Mutter Thomas Cook, Niki Lauda und Ryanair.

Sehen Sie im oben stehenden Video, wie sich Prominente von Niki verabschieden.

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