Flughafen Skiathos (Symbolbild): Warnschilder weisen auf den Luftstoß hin.

VerletzungenFlugzeug schleudert Jungen in Skiathos weg

Immer wieder unterschätzen Touristen, wie stark der Luftstoß von Flugzeugtriebwerken sein kann. Ein Junge verletzte sich nun am Flughafen Skiathos durch die Kraft des Strahls schwer.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Flughafen Skiathos ist vielleicht nicht groß. Für Flugzeugfans ist er aber eine Riesenattraktion. Zu Tausenden reisen sie jedes Jahr auf die griechische Insel. Denn so nah wie am Alexandros Papadiamantis Airport kommt man startenden und landenden Fliegern an kaum einem anderen Ort in Europa. Und so entstehen faszinierende Fotos und Videos.

Das kann jedoch ziemlich gefährlich werden. Das erfuhr nun auch ein britischer Junge. Er wurde am 22. August beim Planespotting am Flughafen Skiathos schwer verletzt. Der 12-Jährige stand am Zaun hinter der Startbahn, als ein Flugzeug startete*. Der Luftstoß der Triebwerke bei der Beschleunigung war so stark, dass er den Jungen rund zehn Meter weit schleuderte.

Glück im Unglück

Der Junge hatte offenbar Glück im Unglück, weil er im weichen Sand landete und nicht auf Betonelementen aufschlug. Dennoch erlitt er schwere Verletzungen. Er wurde ins nächste Krankenhaus gebracht und dann in ein größeres Spital auf dem Festland transferiert. Den Umständen entsprechen geht es ihm gut, keine der Verletzungen war lebensgefährlich.

Am Flughafen Skiathos warnen Schilder auf Englisch vor den Gefahren. «Gefahr - halten Sie sich fern!» steht darauf. Gleich hinter der Piste 02 steht ein Zaun. Dort stellen sich Wagemutige hin, welche die Flieger fotografieren oder spüren wollen, wen sie wenige Meter über ihre Köpfe fliegen und dann landen oder auch mal starten. Dahinter befindet sich eine Straße, die an einen Parkplatz angrenzt. In Skiathos kommen denn nun auch Stimmen auf, man müsse den Bereich besser schützen um so etwas in Zukunft zu verhindern.

«St. Maarten Europas»

Skiathos wird nicht umsonst Auch «St. Maarten Europas» genannt. Die Situation ähnelt stark der am Airport der niederländischen Karibikinsel. Dort können Touristen ebenfalls direkt hinter der Landebahn am angrenzenden Strand die Jets beobachten. Eine Touristin kam im vergangenen Jahr ums Leben, als der Luftstrahls (Englisch: Jet blast) sie weg schleuderte und sie sich tödlich am Kopf verletzte.

Wie gefährlich der Strahl von Triebwerken sein kann, können Sie in diesen Videos aus St. Maarten sehen:

Mehr zum Thema

ticker-griechenland

Zwei Löschhubschrauber bei Waldbrandeinsatz in Griechenland kollidiert

ticker-griechenland

Chef von Griechenlands Zivilluftfahrtbehörde tritt nach Luftraum-Blackout zurück

ticker-griechenland

Europäische Fluglotsengewerkschaft warnen nach Luftraum-Ausfall in Griechenland

ticker-griechenland

Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung nach Panne und Schließung des griechischen Luftraums ein

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil