ChicagoFluggäste müssen während Tornados in Flugzeugen sitzen bleiben

Ein heftiger Sturm mit Tornados zog über Chicago. Flughafenpersonal und Passagiere wurden in Sicherheit gebracht. Andere mussten in den Flugzeugen ausharren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Es sind beängstigende Bilder aus dem Inneren eines Flugzeugs. Regen peitscht gegen die Fenster, Blitze erhellen den dunklen Himmel, die Maschine wird vom Wind erfasst und wackelt hin und her. Was nach einem Horrorflug klingt, fand allerdings am Boden statt.

Am 15. Juli zog eine schwere Gewitterfront über den Nordosten der USA. Das Wetterphänomen heißt Derecho und ist ein lang anhaltender Gewitterkomplex, der über einem  breiten Gebiet orkanartige Winde, schwere Regenfälle und Sturzfluten erzeugt.

Fluglotsen verlassen Kontrollturm

Trotz des schweren Sturms und sich immer weiter verschlechternden Bedingungen wurde die Flugzeugabfertigung am Airport Chicago O'Hare zunächst nicht ausgesetzt. Tausende Reisende wurden zum Boarding aufgerufen und nahmen in den Flugzeugen Platz. Doch als gegen 21:40 Uhr ein Tornado Kurs auf den Flughafen nahm, reagierte die nationale Wetterbehörde und gab eine Tornadowarnung für O'Hare heraus.

Die Abfertigung sowie An- und Abflüge wurden vorübergehend eingestellt. Es wurden Windböen von bis zu 120 Kilometer pro Stunde gemessen. Die Fluglotsen verließen den Kontrollturm und die Mitarbeitenden auf dem Vorfeld suchten unterirdische Schutzräume auf. Reisende in den Terminals erhielten die Anweisung, sich von den Fenstern fernzuhalten, und wurden ebenfalls gebeten, unterirdische Gänge aufzusuchen, bis das Schlimmste vorbei sei.

Reisende saßen in den Flugzeugen fest

Die Reisenden in den Flugzeugen saßen fest. «Unser Flugzeug steht gerade auf der Landebahn in Chicago O'Hare, während alle Telefone mehrere Tornadowarnungen empfangen», postete eine Passagierin bei X. In anderen Maschinen soll der Pilot davon gesprochen haben, dass man nun ganz auf sich allein gestellt sei, da das Flughafenpersonal Schutzräume aufgesucht habe.

Andere Passagiere teilten in den sozialen Medien das Erlebte und fragten, warum sie nicht aus den Flugzeugen evakuiert würden. American Airlines antwortete auf den Post einer Passagierin mit den Worten: «Wir werden das Flugzeug zu einem Flugsteig bringen und alle Passagiere aussteigen lassen, sobald es die Umstände erlauben».

Rund hundert Flugausfällen

Flugverfolgungsdienste zeigten lange Schlangen von Flugzeugen, die auf dem Vorfeld des Flughafens festsaßen. Laut US-Medien waren rund 900 Flüge verspätet und 100 mussten sogar ganz abgesagt werden. Das Chicago Department of Aviation teilte einen Tag später mit, dass an einigen Einrichtungen in O'Hare kleinere Schäden festgestellt worden seien, es aber keine Verletzten gebe.

Mehr zum Thema

Airbus A350 trifft auf Tornado

Airbus A350 trifft auf Tornado

Tornado beschädigt Flugzeuge in Antalya

Tornado beschädigt Flugzeuge in Antalya

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Lockheed Martin F-3: Die USA legen nach.

Mindestens 850 F-35: Lockheed Martin erhält größten Auftrag der Firmengeschichte

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack