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Victoria Falls

Afrikanisches Naturwunder hat neuen Flughafen

Die Victoriafälle gelten als Weltwunder der Natur. Das touristische Potenzial der Wasserfälle will Zimbabwe besser nutzen. Dazu wurde der Victoria Falls International Airport rundum erneuert.

John Walker/Wikimedia/CC

Victoriafälle: Bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.

Sie sind weder die höchsten noch die breitesten. Aber sie gelten als die größten Wasserfälle der Welt. Die Victoriafälle an der Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe spannen sich über 1708 Meter hin und fallen 108 Meter ab. Während der Regenzeit schießen bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über den Nordrand der Schlucht in die Tiefe.

Von der Organisation Seven Natural Wonders of the World wurden die Wasserfälle zu den sieben wichtigsten Naturphänomen der Welt gewählt. Kein Wunder, dass sie Jahr für Jahr Hunderttausende Touristen anlocken. Das Potenzial will die Regierung von Zimbabwe noch besser erschließen. Dazu erteilte sie einem chinesischen Konsortium den Auftrag, den Flughafen von Victoria Falls zu modernisieren.

Drei Mal so viele Passagiere

2013 haben die Bauarbeiten begonnen. Am 18. November ist der neue Flughafen von Staatspräsident Robert Mugabe nun offiziell eröffnet worden – mit einem Jahr Verspätung. Der neue Victoria Falls International Airport kann ab sofort pro Jahr 1,5 Millionen Passagiere aufnehmen, drei Mal so viele wie zuvor.

Der neue Flughafen weist ein neues internationales Terminal auf. Das für Inlandsflüge wurde modernisiert. Auch ein neuer Kontrollturm, mehr Parkfläche für Flugzeuge, neue Zugangsstraßen sowie eine 4 Kilometer lange Piste zeichnen den erneuerten Victoria Falls International Airport aus. Als nächstes Projekt will Mugabe den Flughafen der Hauptstadt Harare erneuern. Einen Terminplan nannte er bislang dafür aber nicht.



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