Überlastet und überaltet: Der Flughafen in Manila ist bei Passagieren und Airlines gleichermaßen unbeliebt.

Neuer Flughafen für Manila

Airlines und Passagiere ärgern sich seit Jahren über den veralteten Flughafen in Manila. Das philippinische Unternehmen San Miguel regt nun einen Neubau an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Flughafen von Manila gilt als überlastet und ist bei Airlines unbeliebt. Reisende beschweren sich über kaputte Klimaanlagen, lange Wartezeiten und unfreundliches Personal. Der Airport wurde sogar im zweiten Jahr in Folge zum schlechtesten der Welt gewählt. All diese Probleme will San Miguel, der größte Lebensmittel- und Getränkehersteller der Philippinen, ändern. Ein neuer Airport - zehn Milliarden Dollar teuer - soll her.

Das Unternehmen, das auch einen Anteil an Philippine Airlines hält, bestätigte mittlerweile die Berichte. Ramon Ang, Präsident von San Miguel und Philippine Airlines, habe dem Präsidenten des Landes, Benigno Aquino letzte Woche den Vorschlag für einen Flughafenneubau unterbreitet, erklärte ein Regierungssprecher: «Wie alle anderen Vorschläge zu öffentlichen Infrastruktur wird er an die entsprechenden Behörden weitergeleitet und dort bewertet.»

Kapazitäten für sechs Millionen Passagiere

San Miguel will einen neuen internationalen Flughafen mit vier Start- und Landebahnen auf einem 800 Hektar großen Stück Land an der Manilabucht errichten, das dem Unternehmen bereits gehört. San Miguel will den Flughafen nicht nur selbst bauen, sondern hinterher auch betreiben. Allerdings werde man für den Bau weitere philippinische Partner mit ins Boot holen. «Es gibt eine ganze Reihe von Weltklasse-Unternehmen wie Shoemart oder Ayala», erklärte San-Miguel-Chef Ang.

Der bisherige internationale Flughafen wurde 1981 mit einer Kapazität für sechs Millionen Passagiere jährlich gebaut. 2012 hatte der Airport ein Verkehrsaufkommen von 32 Millionen Passagieren. Philippine Airlines und andere Fluglinien haben regelmäßig mit Verspätungen zu kämpfen, da weder der Flughafen in Manila noch die anderen Airports im Lande auf das steigende Verkehrsaufkommen ausgelegt sind.

Mehr zum Thema

Platz fünf der besten: Amsterdam Schiphol - Transitpassagiere schätzen den Ruhebereich. Und wer nicht schlafen kann, kann sich im Museum die Zeit vertreiben.

Flughäfen für Schlafmützen

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin