Tame aus Ekuador: Die Airline war eine der ersten, die die Verkäufe stoppten.

Airlines boykottieren Venezuela

Eine Fluggesellschaft nach der anderen stellt die Ticketverkäufe in Venezuela ein. Grund sind Schulden des Landes und eine zu unsichere Währung.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Wer in Venezuela Flugscheine verkauft, der kann momentan nicht wirklich viel daran verdienen. Die Landeswährung ist innerhalb kürzester Zeit auf ein Zehntel ihres Wertes abgerutscht. Flugtickets, die in der nationalen Währung Bolivar gekauft werden, gehören daher zu den billigsten der Welt. Das ist ein Grund, warum eine ganze Reihe Fluggesellschaften sich entschieden hat, die Ticketverkäufe in dem Land einzustellen.

Die erste war die ekuadorianische Tame. Aber die Liste wird länger: Air France, Avianca, Aerolinas Argentinas, Copa, American Airlines, Taca, Spaniens Air Europa, Air Canada und United Airlines haben die Verkäufe in Venezuela eingestellt. Neben der Unsicherheit der Währung kommt hinzu: Der Staat schuldet den Fluggesellschaften eine ganze Menge Geld. Laut der Zeitung El Diario geht es um Schulden von insgesamt fast drei Milliarden Dollar, die durch die strenge Devisenkontrolle des Landes nicht an die Airlines ausgezahlt werden.

Andere Wechselkurse

Das Fass zum Überlaufen brachte in der vergangenen Woche eine Entscheidung der Regierung: President Nicolas Maduro kündigte an, dass die Gewinne aus den Ticketverkäufen in Bolivars in einem neuen Wechselkurs gerechnet werden - der die venezolanische Währung in ihrem Wert künstlich verdoppelt.

Um die angespannte Situation zu lösen, haben nun Gespräche zwischen Airlinevertretern und der Regierung begonnen, berichten lokale Medien. Was genau bisher dabei herauskam, ist allerdings nicht bekannt. Tourismusminister Andres Izarra ist besorgt, dass das Land unter dem Boykott massiv leiden wird. Er kündigte an, eine Möglichkeit zu finden, die Schulden zurück zu zahlen. Möglich wäre das unter anderem durch eine Mischung aus Bargeld, Staatsanleihen und kostenlosem Kerosin.

Schwelende Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise in dem Land schwelt schon seit Monaten. Nach dem Krebstod von Regierungschef Hugo Chavez geriet alles außer Kontrolle. Eine Inflationsrate von 56 Prozent und ein Staatsdefizit von 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sind nur zwei Anzeichen davon. Viele Medien berichten, dass es immer schwieriger wird, im Supermarkt an normale Gebrauchsgüter zu kommen - vor allem wenn diese importiert werden.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack