Persischer Golf: Spannung liegt in der Luft.

Spannungen zwischen USA und Iran USA warnen Airlines vor Flügen über den Persischen Golf

Aufgeheizte Stimmung, militärische Muskelspiele - die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind angespannt. Nun warnt die Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften am Persischen Golf wachsam zu sein.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Lage am Persischen Golf ist äußerst angespannt. Die USA sandten vergangene Woche Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in die Region und stationierten wieder Bomber in Katar. Der Grund dafür sei eine potenzielle Bedrohung durch den Iran, so Washington. Der Iran reagierte und sagte, niemand sei so dumm zu glauben, das Land angreifen zu können.

Die angespannte Lage hat nun auch die Luftfahrtbehörde der USA auf den Plan gerufen. Die Federal Aviation Administration FAA hat eine Warnung an alle US-Fluglinien herausgegeben, die den Persischen Golf und den Golf von Oman überfliegen. Crews müssten besonders vorsichtig sein, heißt es in der Notice to Air Men (kurz: Notam), wie solche Spezialanordnungen und Informationen für einen sicheren Flugbetrieb heißen. Zivilflugzeuge liefen Gefahr, falsch identifiziert zu werden.

Noch keine Anpassungen im Flugplan der Golfairlines

Im Cockpit müsse man sich daher den erhöhten militärischen Aktivitäten in der Region bewusst sein, heißt es im einseitigen Schreiben. Zwar habe Iran sehr wahrscheinlich keine Absicht, zivile Flugzeuge anzugreifen,. Doch das Land verfüge über moderne Systeme zur Flugabwehr und das stelle in der aktuell angespannten Situation ein Risiko dar. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Kommunikationssysteme eines Flugzeugs plötzlich und ohne Warnung ausfallen könnten, heißt es weiter.

Von den drei großen Golfairlines heißt es derzeit noch, dass der Betrieb durch die politische Lage nicht eingeschränkt sei. Emirates erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, man stehe in engem Kontakt mit den Behörden, aber noch habe man keine Anpassungen vorgenommen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack