Persischer Golf: Spannung liegt in der Luft.

Spannungen zwischen USA und Iran USA warnen Airlines vor Flügen über den Persischen Golf

Aufgeheizte Stimmung, militärische Muskelspiele - die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind angespannt. Nun warnt die Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften am Persischen Golf wachsam zu sein.

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Luftfahrt

Die Lage am Persischen Golf ist äußerst angespannt. Die USA sandten vergangene Woche Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in die Region und stationierten wieder Bomber in Katar. Der Grund dafür sei eine potenzielle Bedrohung durch den Iran, so Washington. Der Iran reagierte und sagte, niemand sei so dumm zu glauben, das Land angreifen zu können.

Die angespannte Lage hat nun auch die Luftfahrtbehörde der USA auf den Plan gerufen. Die Federal Aviation Administration FAA hat eine Warnung an alle US-Fluglinien herausgegeben, die den Persischen Golf und den Golf von Oman überfliegen. Crews müssten besonders vorsichtig sein, heißt es in der Notice to Air Men (kurz: Notam), wie solche Spezialanordnungen und Informationen für einen sicheren Flugbetrieb heißen. Zivilflugzeuge liefen Gefahr, falsch identifiziert zu werden.

Noch keine Anpassungen im Flugplan der Golfairlines

Im Cockpit müsse man sich daher den erhöhten militärischen Aktivitäten in der Region bewusst sein, heißt es im einseitigen Schreiben. Zwar habe Iran sehr wahrscheinlich keine Absicht, zivile Flugzeuge anzugreifen,. Doch das Land verfüge über moderne Systeme zur Flugabwehr und das stelle in der aktuell angespannten Situation ein Risiko dar. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Kommunikationssysteme eines Flugzeugs plötzlich und ohne Warnung ausfallen könnten, heißt es weiter.

Von den drei großen Golfairlines heißt es derzeit noch, dass der Betrieb durch die politische Lage nicht eingeschränkt sei. Emirates erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, man stehe in engem Kontakt mit den Behörden, aber noch habe man keine Anpassungen vorgenommen.

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