Persischer Golf: Spannung liegt in der Luft.

Spannungen zwischen USA und Iran USA warnen Airlines vor Flügen über den Persischen Golf

Aufgeheizte Stimmung, militärische Muskelspiele - die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind angespannt. Nun warnt die Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften am Persischen Golf wachsam zu sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Lage am Persischen Golf ist äußerst angespannt. Die USA sandten vergangene Woche Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in die Region und stationierten wieder Bomber in Katar. Der Grund dafür sei eine potenzielle Bedrohung durch den Iran, so Washington. Der Iran reagierte und sagte, niemand sei so dumm zu glauben, das Land angreifen zu können.

Die angespannte Lage hat nun auch die Luftfahrtbehörde der USA auf den Plan gerufen. Die Federal Aviation Administration FAA hat eine Warnung an alle US-Fluglinien herausgegeben, die den Persischen Golf und den Golf von Oman überfliegen. Crews müssten besonders vorsichtig sein, heißt es in der Notice to Air Men (kurz: Notam), wie solche Spezialanordnungen und Informationen für einen sicheren Flugbetrieb heißen. Zivilflugzeuge liefen Gefahr, falsch identifiziert zu werden.

Noch keine Anpassungen im Flugplan der Golfairlines

Im Cockpit müsse man sich daher den erhöhten militärischen Aktivitäten in der Region bewusst sein, heißt es im einseitigen Schreiben. Zwar habe Iran sehr wahrscheinlich keine Absicht, zivile Flugzeuge anzugreifen,. Doch das Land verfüge über moderne Systeme zur Flugabwehr und das stelle in der aktuell angespannten Situation ein Risiko dar. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Kommunikationssysteme eines Flugzeugs plötzlich und ohne Warnung ausfallen könnten, heißt es weiter.

Von den drei großen Golfairlines heißt es derzeit noch, dass der Betrieb durch die politische Lage nicht eingeschränkt sei. Emirates erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, man stehe in engem Kontakt mit den Behörden, aber noch habe man keine Anpassungen vorgenommen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack