Persischer Golf: Spannung liegt in der Luft.

Spannungen zwischen USA und Iran USA warnen Airlines vor Flügen über den Persischen Golf

Aufgeheizte Stimmung, militärische Muskelspiele - die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind angespannt. Nun warnt die Luftfahrtbehörde Fluggesellschaften am Persischen Golf wachsam zu sein.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Lage am Persischen Golf ist äußerst angespannt. Die USA sandten vergangene Woche Kriegsschiffe und einen Flugzeugträger in die Region und stationierten wieder Bomber in Katar. Der Grund dafür sei eine potenzielle Bedrohung durch den Iran, so Washington. Der Iran reagierte und sagte, niemand sei so dumm zu glauben, das Land angreifen zu können.

Die angespannte Lage hat nun auch die Luftfahrtbehörde der USA auf den Plan gerufen. Die Federal Aviation Administration FAA hat eine Warnung an alle US-Fluglinien herausgegeben, die den Persischen Golf und den Golf von Oman überfliegen. Crews müssten besonders vorsichtig sein, heißt es in der Notice to Air Men (kurz: Notam), wie solche Spezialanordnungen und Informationen für einen sicheren Flugbetrieb heißen. Zivilflugzeuge liefen Gefahr, falsch identifiziert zu werden.

Noch keine Anpassungen im Flugplan der Golfairlines

Im Cockpit müsse man sich daher den erhöhten militärischen Aktivitäten in der Region bewusst sein, heißt es im einseitigen Schreiben. Zwar habe Iran sehr wahrscheinlich keine Absicht, zivile Flugzeuge anzugreifen,. Doch das Land verfüge über moderne Systeme zur Flugabwehr und das stelle in der aktuell angespannten Situation ein Risiko dar. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Kommunikationssysteme eines Flugzeugs plötzlich und ohne Warnung ausfallen könnten, heißt es weiter.

Von den drei großen Golfairlines heißt es derzeit noch, dass der Betrieb durch die politische Lage nicht eingeschränkt sei. Emirates erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, man stehe in engem Kontakt mit den Behörden, aber noch habe man keine Anpassungen vorgenommen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier