B787: Immer noch am Boden

Stretch-Dreamliner verzögert sich

Die Reparaturarbeiten an den B787-Batterien kommen offenbar gut voran. Dennoch behindert das Problem den Verkauf der Langversion.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich wollte Boeing schon im vergangenen Jahr mit den Verkäufen der B787-10 beginnen. Doch der Start erfolgte bislang noch nicht und er dürfte sich auch noch eine Weile weiter hinauszögern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. «Natürlich hat das Grounding unsere gesamten Pläne ganz schön verlangsamt», so Ray Conner, Präsident der Zivilflugzeugsparte. Seit bald zwei Monaten steht die gesamte B787-Flotte am Boden, nachdem die Behörden infolge verschiedener technischer Probleme wie etwa die Feuergefahr der Batterien des Hilfsaggregates das Grounding verordneten. Einen genauen Zeitplan für die Langversion der B787 will Conner deshalb nicht mehr nennen.

Nur so viel sagt der Boeing-Manager: Man hoffe aber, bald wieder voranzukommen. «Hoffentlich gibt es genug Interessenten, um schnell weiterzumachen.» Dann könne man sich das Okay des Aufsichtsrates einholen, um offiziell mit dem Verkauf des Stretch-Dreamliners zu beginnen – und auch mit dem der neuen Version des Verkaufsschlagers B777, der B777X.

Zeitplan unklar

Doch noch ist nicht klar, wann die Dreamliner wieder fliegen wird. Und davon hängt alles ab. Am 22. Februar legte Boeing der amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA einen Plan vor, wie das Batterieproblem zu lösen wäre. Wenn die Behörde diesen genehmigt, dann sieht es gut aus. Wenn. «Schlussendlich hängt alles von der FAA ab», so Conner laut der Zeitung Seattle Times. Er hoffe, dass die Behörde dem Vorschlag zustimme. «Dann dürfte alles sehr schnell gehen.»

Doch allein das reicht noch nicht aus. Denn auch wenn die Flugzeuge repariert werden können, könnte der Zertifizierungsprozess noch einmal relativ lange dauern. Doch Conner bleibt optimistisch. «Wir haben eine gute Lösung.» Wenn er nicht hundertprozentig sicher wäre, dass Boeing sie auf den Punkt getroffen hätte, dann wäre der Vorschlag nie bis zur FAA gekommen, so der Chef.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

ticker-boeing-1

Boeing rüstet MQ-28 Ghost Bat für größere Reichweite und höhere Feuerkraft auf

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im Mai deutlich - bekommt aber wenig Bestellungen

D-ABPQ: Die Boeing 787-9 liegt mit der Nase auf dem Boden.

Wie kann ein Flugzeug plötzlich auf die Nase fallen?

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack