Letzte Aktualisierung: um 19:46 Uhr
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Nachwuchsmangel

Den USA gehen die Fluglotsen aus

Der Luftverkehr in den Vereinigten Staaten wächst und wächst. Das stellt die Luftsicherung des Landes schon bald vor Probleme. Es fehlt an Nachwuchs.

Kontrollturm in New York JFK: Es gibt zu wenig Nachwuchs.

Gerade in einem Land wie den USA hat der Luftverkehr vieles geändert. Dauerte es früher Tage, von der West- an die Ostküste zu reisen, kann man die Strecke mit dem Flugzeug heute in wenigen Stunden zurücklegen. Mehr als 87’000 kommerzielle Flüge pro Tag heben denn auch in den Vereinigten Staaten inzwischen ab. Und sämtliche Prognosen gehen davon aus, dass diese Zahl weiter steigen darf.

Doch wenn das ohne Probleme so weitergehen soll, dann muss sich bei der Behörde Federal Aviation Administration etwas ändern. Laut Medienberichten steht der Flugsicherung ein akuter Mangel an Fluglotsen bevor. Tausend pro Jahr muss die Behörde in den kommenden zehn Jahren einstellen, wenn sie dem Passagierwachstum gerecht werden will. Doch die Bewerberzahlen – oder eher die Zahlen der Bewerber, welche die schwierigen Einstellungstests bestehen – decken sich nicht mit dem Bedarf.

US-Fluglotsen: Rente ab 56

Ein Grund für den plötzlichen Mangel ist auch das Rentenalter. Bei den Lotsen ist das vorgeschriebene Alter für die Pensionierung 56. In den kommenden Jahren folgt daher eine regelrechte Rentenwelle, berichtet der Fernsehsender CNBC. Die FAA begann deswegen bereits, die Einstellungsbedingungen anzupassen. Doch das wiederum besorgt viele Passagiere, weil sie sich nicht mehr so gut aufgehoben fühlen.



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