The A321 of Ural Airlines in the corn field.

Ural AirlinesIm Maisfeld notgelandeter Airbus A321 wird verschrottet

Ural Airlines lässt den in einem Maisfeld bei Moskau notgelandeten Airbus A321 verschrotten. Auch unbeschädigte Teile werden nicht mehr verwendet.

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Flugkapitän Damir Yusupov und sein Erster Offizier Georgy Murzin hatten am Morgen des 15. August nur sehr wenig Zeit, um richtige Entscheidungen zu treffen. Sehr kurze Zeit nach dem Start am Flughafen Moskau-Zhukovsky fielen nach einer Kollision mit einem Schwarm Möwen beide Triebwerke des Airbus A321 aus, den sie gerade steuerten. Mit einer Notlandung in einem Maisfeld rettete die Besatzung mit viel Geschick allen Insassen das Leben.

Während russische Unfallermittler derzeit den Vorfall untersuchen, sind Yusupov und Murzin in ihrem Land längst gefeierte Helden. Ein weniger glamouröses Ende steht aber nun dem Airbus A321 bevor, der nach der antriebslosen Notlandung mit eingezogenen Fahrwerk nur noch zur Hälfte aus dem Maisfeld hinaus schaute. Ural Airlines, Betreiberin des Flugzeugs, wird das Flugzeug verschrotten lassen.

A321 wird noch vor Ort in Teile geschnitten

In einer Mitteilung schreibt die russische Fluglinie, dass die Ermittlungsarbeiten an dem Flugzeug abgeschlossen seien. Der Abtransport des A321 stehe nun kurz bevor. Doch anstatt den Flieger in einem Stück zu bergen, wird er am Unfallort in Teile geschnitten und dann Stück für Stück abtransportiert. Der Treibstoff, andere Flüssigkeiten, Gase, sowie «alle Motoren» sind laut der Fluglinie bereits entfernt geworden.

Ural Airlines wird den Flieger wahrscheinlich komplett verschrotten. Auch an Bauteilen, die unbeschadet sind und als Ersatzteile dienen könnten, scheint die Fluglinie kein Interesse zu haben: «In Zukunft plant die Fluglinie nicht, irgendwelche Teile dieses Flugzeugs zu nutzen», schreibt die Gesellschaft.

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