Suche nach OptimierungspotenzialUnited will zweites Goose-Bay-Debakel verhindern

Passagiere mussten kürzlich 16 Stunden im Flugzeug ausharren, das ungeplant am kanadischen Flughafen gelandet war. Nun sorgt United dafür, dass sich das nicht wiederholt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bei dieser Panne kam Murphys Gesetz definitiv zum Tragen: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Wegen eines medizinischen Notfalls landete eine Boeing 777 von United Airlines kürzlich ungeplant in Goose Bay. Als sie wieder starten wollte, klemmte eine Tür. Weil es da schon spätabends war, ließen sich keine Mechaniker mehr auftreiben. Und Grenzbeamte gab es am kanadischen Flughafen auch keine mehr.

Und so durften die Passagiere nicht nach Kanada einreisen und mussten bei eisiger Kälte im Flugzeug bleiben – rund 16 Stunden lang. Das sorgte weltweit für negative Schlagzeilen. Darum will United eine Wiederholung eines solchen Debakels unbedingt vermeiden. Eine erste Maßnahme: Der Flughafen Goose Bay wurde abgewertet. Piloten der Fluggesellschaft dürfen ihn nur noch für Notlandungen benutzen, wenn also akute Gefahr besteht.

Schnellere Reparaturen, bessere Infos

Für außerplanmäßige Landungen müssen sie ab sofort andere Flughäfen ansteuern, die eine bessere Infrastruktur aufweisen,  berichtet die Zeitung The Wall Street Journal. Das ist nicht alles. United sucht auch nach Wegen, Reparaturen künftig schneller ausführen zu können. Nicht zuletzt sollen die Abläufe verbessert, um die Passagiere besser zu informieren. Während des Aufenthalts in Goose Bay hatten die Reisenden wiederholt falsche Angaben erhalten.

Der Flughafen Goose Bay will seinerseits ebenfalls Maßnahmen ergreifen. So prüft er, ob man Passagiere in einem solchen Fall eine eine Art Zollfrei-Halle lassen könnte.

Mehr zum Thema

Die Boeing 77 in Goose Bay: Eisige Temperaturen.

16 Stunden in kalter Boeing 777 gefangen

Tower von Goose Bay: Der Flughafen musste schließen.

Tower von Goose Bay stand in Flammen

Boeing 777 von Delta: Die Airline kämpft noch mit Problemen.

Gleich drei Airbus A330 von Delta besuchen abgelegene kanadische Kleinstadt

Flughafen Goose Bay: Eine Piste ist kaputt.

Airlines sollen nicht nach Goose Bay ausweichen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack