Suche nach OptimierungspotenzialUnited will zweites Goose-Bay-Debakel verhindern

Passagiere mussten kürzlich 16 Stunden im Flugzeug ausharren, das ungeplant am kanadischen Flughafen gelandet war. Nun sorgt United dafür, dass sich das nicht wiederholt.

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Bei dieser Panne kam Murphys Gesetz definitiv zum Tragen: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen. Wegen eines medizinischen Notfalls landete eine Boeing 777 von United Airlines kürzlich ungeplant in Goose Bay. Als sie wieder starten wollte, klemmte eine Tür. Weil es da schon spätabends war, ließen sich keine Mechaniker mehr auftreiben. Und Grenzbeamte gab es am kanadischen Flughafen auch keine mehr.

Und so durften die Passagiere nicht nach Kanada einreisen und mussten bei eisiger Kälte im Flugzeug bleiben – rund 16 Stunden lang. Das sorgte weltweit für negative Schlagzeilen. Darum will United eine Wiederholung eines solchen Debakels unbedingt vermeiden. Eine erste Maßnahme: Der Flughafen Goose Bay wurde abgewertet. Piloten der Fluggesellschaft dürfen ihn nur noch für Notlandungen benutzen, wenn also akute Gefahr besteht.

Schnellere Reparaturen, bessere Infos

Für außerplanmäßige Landungen müssen sie ab sofort andere Flughäfen ansteuern, die eine bessere Infrastruktur aufweisen,  berichtet die Zeitung The Wall Street Journal. Das ist nicht alles. United sucht auch nach Wegen, Reparaturen künftig schneller ausführen zu können. Nicht zuletzt sollen die Abläufe verbessert, um die Passagiere besser zu informieren. Während des Aufenthalts in Goose Bay hatten die Reisenden wiederholt falsche Angaben erhalten.

Der Flughafen Goose Bay will seinerseits ebenfalls Maßnahmen ergreifen. So prüft er, ob man Passagiere in einem solchen Fall eine eine Art Zollfrei-Halle lassen könnte.

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